Nico Rosberg im Kanada-GP: «Dann guck ich Fussball»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Nico Rosberg

Nico Rosberg

​WM-Leader Nico Rosberg geht als Zweiter in den Kanada-GP und weiss: Er muss sich gegen den in Montreal immer ganz stark fahrenden Engländer etwas einfallen lassen.

Nico, wo hat gegen Lewis im Abschlusstraining die Zeit gefehlt?

Beim letzten Versuch habe ich ja schon in Kurve 1 ein Rad stehen lassen, damit war die Chance auf Pole vertan. Beim ersten Versuch lief es gut, aber da war ich in den Kurven 3 und 4 nicht schnell genug. Es ist nicht so, dass ich einen Schnitzer drin gehabt hätte, Lewis ist einfach einen Hauch schneller gefahren.

Vor dem Hintergrund deines Monaco-GP und aufgrund der eher klammen Temperaturen hier: Machst du dir Sorgen um das Aufwärmen der Reifen?

Nein, wir haben unsere Lektion aus Monaco gelernt. Da schlafe ich ganz ruhig.

Wenn es trocken bleibt: Welche strategischen Chancen gibt es, an die Spitze zu kommen? Oder ist das sowieso ein Einstopprennen für alle?

Nicht unbedingt ein Stopp. Das ist für uns noch nicht so klar. Die Reihenfolge der Reifen umstellen, das müssen wir uns noch in Ruhe anschauen. Ich hatte nicht geplant, in der Startaufstellung Zweiter zu sein.

Was ist der Schlüssel für ein gutes Ergebnis?

Klar sind die Reifen immer ein grosses Thema, aber hauptsächlich kommt es aufs Auto an. Am Freitag fanden wir, dass wir fürs Rennen ein ziemlich gutes Auto haben sollten. Ganz entscheidend sind auch die Bremsen, es muss nicht nur stabil liegen, die Bremsen müssen auch die Renndistanz aushalten. Da haben sich einige schon schwer getan, uns eingeschlossen.

Hast du Baku eigentlich im Simulator virtuell befahren?

Ja, habe ich – grossartig war das nicht! Dann habe ich mir Fotos des Kurses angeschaut, und die wirken ganz anders als das Bild im Simulator. Einige Kurven wirkten im Simulator sehr merkwürdig. Einfach falsch. Aber auf den Fotos schauen sie dann ganz okay aus.

Wie löst du am Sonntag das Fussballproblem? (Hintergrund meiner Frage: Das Spiel zwischen Deutschland und der Ukraine beginnt 60 Minute nach Rennstart in Kanada. M.B.)

(Grinst.) Ich muss halt mal gucken, wie es nach einer Stunde ausschaut. Wenn es im Rennen gut läuft, dann bleibe ich auf der Strecke, wenn nicht, dann komm ich eben rein und guck Fussball.

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