Anderson verrät Details zu US-Formel-1-Team

Von Peter Hesseler
Formel 1
Ken Anderson sucht Gebäude in Charlotte

Ken Anderson sucht Gebäude in Charlotte

Amerikanisches GP-Team sucht Gebäude in Charlotte, sieht die USA als Heimat der Formel-1-Technologie und will auch US-Piloten einsetzen

Das amerikanische Formel-1-Team USF1 nimmt weitere Gestalt an. Ken Anderson, Ex-Formel-1-Techniker, bestätigte im US-Blatt Oberserver, das Team werde in Kürze vorgestellt und solle 2010 an den Start gehen. Derzeit laufe die Sponsoren-Akquisition. SPEEDWEEK-online berichtete entsprechend.

Team-Sitz wird die Stadt Charlotte (Nord-Carolina), in deren Umkreis sich im Laufe der vergangenen Jahre eine Motorsport-Industrie angesiedelt hat, hauptsächlich bestehend aus NASCAR-Teams. «Wir suchen derzeit Gebäude», so Anderson. Er plant mit dort ansässigen Universitäten zu arbeiten sowie den Windshear-Windkanal im nahegelegenen Concorde zu nutzen. Eine hochmoderne Anlage, die Geschwindigkeiten um 300 km/h simulieren kann und die Anderson mit entworfen hat.

Der Standort USA sei unterbewertet, dabei käme dort sowieso 90 Prozent der F1-Technologie her. Diese Aussage wird europäische GP-Techniker leicht verwundern.

Anderson, dessen Partner der britische Journalist und ehemalige Williams-Teammanager Peter Windsor ist, bestätigte auch die Absicht, mit US-Piloten im GP-Sport durchstarten zu wollen: «Viele wissen es nicht, aber es gibt da einige sehr talentierte in den europäischen Nachwuchsklassen.»

Da hat er vollkommen Recht: Das wissen wirklich nur die wenigsten…

Der ehemalige Ligier- und Onyx-Techniker möchte im Prinzip nicht weniger, als Amerika in die Formel 1 zu bringen. Denn umgekehrt hat das Ansinnen bislang nicht funktioniert. Die Rennen in Kanada und USA wurden gestrichen.

Die Finanzierung soll über Sponsoren laufen. «Die Formel 1 ist mit 600 Millionen TV-Zuschauern pro Rennen weltweit eine einzigartige Werbeplattform. » In diesem Fall regt sich kein Widerspruch. Neu ist diese Erkenntnis allerdings auch nicht. Jedenfalls nicht neuer als die Bankenkrise.

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