Hartes Los für die Topten
Weltverband plant offenbar die zehn ersten des Starterfeldes auf ihren Qualifikationsreifen in die Rennen zu schicken – Verlust taktischer Freiheit.
Medienberichten in Spanien und Finnland zufolge steht dem F1-Feld für 2010 noch eine wichtige Änderung bevor.
Diejenigen Fahrer, die sich unter den besten Zehn qualifiziert haben, sollen die Rennen mit denselben Reifen starten, mit denen sie auch die Qualifikation beendet haben.
Davon war bislang nie die Rede gewesen.
Das bedeutet: Die strategische Freiheit wird weiter beschnitten. Nach dem Wegfall der Tankstopps (verboten) werden die vorne startenden Fahrer einen grossen taktischen Spielraum verlieren, wenn diese Regelung tatsächlich so verabschiedet werden sollte. Denn gebrauchte Reifen sind in der Regel beim Start und in der ersten Runde gegenüber brandneuen deutlich im Nachteil.
Auch könnten die vorderen Fahrer, im Gegensatz zu ihren Verfolgern, damit nicht mehr auf etwa einen plötzlichen Kälteeinbruch reagieren, bei dem man erfahrungsgemäss anfangs auf weichen Walzen besser zurecht kommt.
Die Idee entspringt offenbar dem Gedanken, die schwächeren und die neuen Teams mit Vorteilen auszustatten, wie schon das neue Punktesystem verrät.
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