Nico Hülkenberg (7.): «Hamilton wird kommen!»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

​Ausgezeichnete Ausgangslage für Force India: Der Mexikaner Sergio Pérez fährt von Startplatz 6 los, Nico Hülkenberg ist Siebter. Der Deutsche sagt: «Wir haben das Maximum herausgeholt.»

Force-India-Fahrer Nico Hülkenberg hat am Donnerstag hier in Spa-Francorchamps erklärt, dass er gute Chancen erkennt, in der WM an Williams vorbei zu ziehen. Wenn das Abschlusstraining von Belgien dazu ein Anhaltspunkt ist, dann hat der Le-Mans-Sieger von 2015 den richtigen Riecher: Sergio Pérez und Nico Hülkenberg für Force India auf den Starträngen 6 und 7, Williams-Fahrer Valtteri Bottas dahinter Achter, Felipe Massa gar nur Zehnter.

Nico Hülkenberg: «Wir haben heute das Maximum aus dem Qualifying herausgeholt. Klar hat Lewis gefehlt. Bei mir gab es zudem ein Problem mit einem Zylinder, die Motorelektronik aktivierte ein Sicherheitsprogramm, und ich konnte nicht die ganze Leistung abrufen. Ideal war das nicht. Aber das macht mir für Sonntag kein Kopfzerbrechen.»

«Nun müssen Checo und ich im Rennen versuchen, so viele Punkte als möglich abzusahnen – und vor den Williams ins Ziel zu kommen. Das ist die Aufgabe für den Belgien-GP.»

Ist da Raum für eine Sensation, vielleicht gar einen Podestplatz für Force India? Hülkenberg: «Von der Papierform sind Rosberg sowie die beiden Ferrari und die beiden Autos von Red Bull Racing für uns zu stark. Aber ich bin für Überraschungen immer gerne zu haben!»

Die Fahrer von Force India scheinen mit den von Pirelli vorgegebenen, hohen Reifendrücken besser zurande zu kommen als andere Piloten. «Daran hat sich seit gestern nichts geändert», meint Hülkenberg zu einem Punkt, der Felipe Massa zur Weissglut bringt. «Es stimmt schon, dass es bisweilen nicht einfach ist, mit dem hohen Druck umzugehen, vor allem nicht auf eine schnelle Runde und wie sich das Fahrverhalten der Reifen dann verändert. Aber erstens ist das für alle gleich, und zweitens muss man sich da halt eben anpassen.»

Nico glaubt vor dem Belgien-GP auch: «Wenn Lewis Hamilton keine Probleme hat, wird er früher oder später in meinen Rückspiegeln auftauchen.»

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