Daniel Abt: Hoffe, dass wir noch mehr Leute erreichen

Von Otto Zuber
Formel E
Daniel Abt

Daniel Abt

Audi-Pilot Daniel Abt im Interview über den anstehenden Berlin E-Prix, die sportliche Situation in der Formel E und die Zukunft der Elektroserie.

Der BMW i Berlin E-Prix: Als Fahrer der ersten Stunde bist du hier schon 4x gefahren – ist das Heimspiel trotzdem noch ein besonderes Rennen für dich?

Ja absolut. Ein Heimrennen ist immer etwas Spezielles und für mich ja auch mit super schönen Erinnerungen verbunden. Deswegen gibt es für mich kein schöneres Rennen im Kalender und ich freue mich extrem darauf. Und natürlich will ich auch jedes Jahr wieder einen so schönen Tag erleben, ein geiles Ergebnis einfahren und mit den Fans feiern. 

Saison 6 mit Mercedes und Porsche – die großen Automobil-Hersteller werden immer aktiver in der ABB FIA Formel E. Was wird sich deiner Meinung nach in der Szene dadurch verändern?

Die Competition wird immer härter. Mehr Hersteller bedeuten natürlich auch, dass jeder gewinnen will. Keiner kommt, um Zweiter zu werden und somit wird der Kampf um die Spitze immer intensiver. Natürlich hoffen wir auch, dass sich in der öffentlichen Wahrnehmung etwas verändert, dass noch mehr Leute auf die Serie aufmerksam werden, dass die Fans von den verschiedenen Herstellern mit auf den Zug aufspringen und sich das gerne anschauen und dann eben auch viel Marketing investiert wird um die Serie populär zu machen.

Seit deiner ersten Formel-E-Saison hat sich die Serie enorm weiterentwickelt. Was siehst du in den nächsten Jahren noch passieren?

Es ist natürlich schwer, das vorauszusagen. Also ich denke keiner hätte damals in Saison 1 voraussagen können wie die Serie bis zur jetzigen Saison 5 wachsen wird. Aber jetzt wird sich die Serie noch weiter etablieren, noch mehr Anerkennung erhalten, noch professioneller werden und ich hoffe einfach persönlich, dass speziell was Übertragungen und die Wahrnehmbarkeit bedeutet, dass da einfach noch mehr passiert und wir noch mehr Leute mit dem was wir machen erreichen.

Hast du im Auto einen persönlichen Glücksbringer mit dabei?

Nein, habe ich nicht.

Letzte Saison hast du mit dem Sieg in Berlin einen Heimsieg geholt! Ist der Druck da jetzt diese Saison besonders groß oder wie gehst du an das Rennen in Deutschland ran?

Nein, der Druck ist überhaupt nicht größer. Ich sage mal, dass ich das persönliche Ziel dort zu gewinnen, ja schon erreicht habe. Und besser als das letztes Jahr geklappt hat, kann man es nicht machen. Aber natürlich ist es auch mein Wunsch das zu wiederholen, weil ich weiß, wie schön es sich angefühlt hat und wie viel Spaß es gemacht hat. Deswegen werde ich immer mein Bestes geben und hoffe natürlich, dass es wieder so gut wird.

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