Rastede: Smolinski hätte Fan den Eintritt erstattet

Von Manuel Wüst
Grasbahn
Martin Smolinski führte das Feld in allen Läufen an

Martin Smolinski führte das Feld in allen Läufen an

Martin Smolinski und William Matthijssen waren die dominierenden Fahrer beim Grasbahnrennen in Rastede. Als die Bahn zu gefährlich wurde, einigten sich Fahrer und Veranstalter auf den Abbruch.

Über Nacht ging es für einen Großteil der Fahrer von Hertingen an der Schweizer Grenze in den hohen Norden nach Rastede, wo das 54. Internationale Grasbahnrennen ausgetragen wurde. Im Gegensatz zu Hertingen konnte in Rastede am Samstag nicht gefahren werden, sodass am Sonntag noch die Rennläufe der Oldie-Rennserie EVLS mit ins Programm genommen wurden.

Wie in Hertingen war Martin Smolinski nach den Vorläufen ungeschlagen, das Finale wurde nicht gefahren. «Die Bahn wurde durch Rillen und Löcher immer tückischer. Nachdem es in den letzten Vorläufen zu Stürzen kam, beschlossen Fahrer und Veranstalter gemeinsam, das Rennen abzubrechen und nach den Vorläufen zu werten», berichtete Smolinski SPEEDWEEK.com. «Die Sicherheit der Fahrer geht vor und ich glaube, dass auch die Mehrheit der Zuschauer Verständnis für die Entscheidung hatte.»

Ingo Lange, Sportleiter beim AC Rastede, teilte die Auffassung des Bayern: «Wir können mit unserer Veranstaltung zufrieden sein und hatten geschätzt 3500 Zuschauer an der Bahn. Schlussendlich geht die Sicherheit der Fahrer vor und es war vernünftig, so zu entscheiden.»

Neben Maximumsieger Smolinski erklommen Bernd Diener als Zweiter und Jörg Tebbe als Dritter das Siegerpodest. «Es war eine schöne Veranstaltung, bei der ich meine Läufe allesamt gewinnen konnte, was mich für den Grand Prix am kommenden Wochenende in Eenrum positiv stimmt», so Smolinski, der aus einem Fanprotest kurzerhand eine Spendenaktion machte. «Mit einem unzufriedenen Fan kam es zu einer lauten Diskussion, ich war bereit, ihm sein Eintrittsgeld zu erstatten. Er wollte es nicht annehmen und so verständigten wir uns auf eine Spendenaktion. Infos dazu lasse ich folgen.»

Bei den Gespannen konnte William Matthijssen mit Beifahrerin Sandra Mollema wie in Hertingen einen Maximumsieg feiern. Das niederländische Duo verwies Mitch Godden mit Beifahrer Paul Smith aus Großbritannien und Wilfried Detz und Wendy Arling auf die Plätze. Das beste deutsche Gespann landete auf Rang 5, Ole Möller holte mit Beifahrerin Dana Frohbös acht Punkte.


Ergebnisse Grasbahn Rastede/D:

1. Martin Smolinski (D), 20 Punkte
2. Bernd Diener (D), 16
3. Jörg Tebbe (D), 14
4. Hynek Stichauer (CZ), 13
5. Stephan Katt (D), 12
6. Mark Beishuizen (NL), 12
7. David Pfeffer (D), 9
8. Jens Benneker (D), 8
9. Christian Hülshorst (D), 7
10. Dave Mears (GB), 5
11. Marcel Sebastian (D), 3
12. Sören Vedsted (DK), 1

Gespanne:

1. William Matthijssen/Sandra Mollema (NL), 15 Punkte
2. Mitch Godden/Paul Smith (GB), 13
3. Wilfried Detz/Wendy Arling (NL), 12
4. Sven Holstein/Bonita van Dijk (NL), 12
5. Ole Möller/Dana Frohbös (D), 8
6. Mike Fredriksen/Steven Grandt (DK), 8
7. Shaun Harvey/Danny Hoog (GB), 7
8. Markus Brandhofer/Tim Scheunemann (D), 7
9. Aaron Vale/Stephan Vale (GB), 4
10. Dave Carvill/Dennis Smit (GB), N

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