Paul Ricard: David Brabham fährt den Brabham BT63 GT2

Von Oliver Müller
Blick auf das Brabham BT63 GT2 Concept

Blick auf das Brabham BT63 GT2 Concept

Beim Finale der GT2 European Series wird erstmals auch das neue Brabham BT63 GT2 Concept am Start stehen. Das Fahrzeug wird von David Brabham persönlich pilotiert. Auch wieder vier KTM X-Bow GT2 mit dabei.

Die neue GT2-Klasse wird immer stärker: Am kommenden Wochenende (1. bis 2. Oktober 2021) absolviert die für dieses Jahr neu geschaffene GT2 European Series ihr Saisonfinale auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich das Brabham BT63 GT2 Concept. Das Fahrzeug absolviert das Seriendebüt und soll 2022 die gesamte Saison bestreiten. Beim Testeinsatz am Wochenende in Südfrankreich setzt sich sogar David Brabham persönlich ins Cockpit.

Brabham teilt sich das Konzeptfahrzeug mit dem Dänen Dennis Andersen. Eingesetzt wird der Wagen von High Class Racing. Dieser (ebenfalls dänische) Rennstall ist vor allem aus der LMP2-Welt bekannt. «Die von der SRO durchgeführte Fanatec GT2 European Series wird einen wunderbaren Test gegen ernsthafte Konkurrenz darstellen, eine Herausforderung, der wir entgegen fiebern», erklärt Brabham. «Wir freuen uns außerdem auf die Zusammenarbeit mit High Class Racing und darauf, mit Dennis Andersen bei diesem historischen Ereignis für Brabham Automotive gemeinsam unterwegs zu sein.»

Brabham Automotive wurde vor einigen Jahren von David Brabham gegründet. Er ist der Sohn vom legendären Sir Jack Brabham. David hatte sich viele Jahre selbst als Rennfahrer ausgezeichnet. Sein größter Erfolg war zweifelsohne der Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans 2009. Damals fuhr er einen Werks-Peugeot 908 HDi FAP an der Seite von Marc Gené und Alexander Wurz. Insgesamt nahm er 18 Mal am großen Langstrecken-Klassiker teil.

Insgesamt besteht das Feld der GT2 European Series in Le Castellet aus 16 Fahrzeugen. Das ist Rekord für die junge Rennserie. Einer der großen Player im Championat ist der spektakuläre KTM X-Bow GT2, von dem vier Exemplare aufgeboten werden. Neben KTM-Vorstand Hubert Trunkenpolz sitzt auch Motorsport-Legende Hans Joachim Stuck in einem der Boliden aus Österreich.

Dazu kommen noch zwei Porsche 911 GT2 RS, vier Audi R8 LMS GT2 und vier Lamborghini Huracán Super Trofeo Evo GT2. Ergänzt wird das Feld von einem Ferrari 488 Challenge Evo, der jedoch in der Einladungsklasse unterwegs ist, da dieses Fahrzeug keine GT2-Homologation besitzt. An dieser Stelle kann die vorläufige Entrylist eingesehen werden.

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