Stimmen nach dem Rennen

Von Esther Babel
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IDM-Stammgäste

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Auf dem Nürburgring fand Mitte Juni der dritte von acht IDM-Läufen statt. Das sagen die Fahrer.

Gareth Jones (AUS/BMW), SBK 2. und 3.:
«Was für ein Wochenende. Wir hatten einen harten Start, und meine Startposition war nicht gerade wünschenswert, besonders auf dieser Strecke. Aber das Wilbers-Team hat hart gearbeitet und hat mir ein Motorrad hingestellt, mit dem ich im Rennen an der Spitze mitfahren konnte. Wir haben einiges an Erfahrungen mit nach Hause genommen, und in der Meisterschaft sind wir zum jetzigen Zeitpunkt gut dabei. Ich bin glücklich über das, was wir erreicht haben, und ich bin einem Sieg näher als jemals zuvor.»

Arie Vos (NL/BMW), SBK 12. und 14.:
«Im ersten Rennen bin ich vor allem in den ersten Runden zu zaghaft gefahren. Ärgern musste ich mich nach dem zweiten Rennen. Ich war lange auf dem siebten Platz unterwegs und habe mit Jörg Teuchert gekämpft. Ich war sehr sicher unterwegs. Und dann habe ich einen dummen Fehler gemacht und bin gestürzt. Ich kann niemandem die Schuld geben. Es war einfach ein blöder Fehler.»

Michael Ranseder (A/BMW), SBK, 1. und 1.:
«Heute hat endlich alles zusammengepasst. Ich wollte unbedingt gewinnen und habe alles dafür gegeben. Vielen Dank an mein Team und unsere Förderer für all die harte Arbeit und den unermüdlichen Einsatz. Jetzt geht es zum Red Bull Ring. Unserem Heimrennen in Österreich.»

Karl Muggeridge (AUS/Honda), SBK 6. und 7.:
«In Lauf eins war der Start prima, ich bog als Erster in die erste Kurve ein und konnte die Führung zwei Runden lang behaupten. Jedoch war das Handling nicht optimal. Ich konnte die Linie nicht wie gewünscht halten, was sich am Nürburgring, wo eine Kurve in die nächste übergeht, besonders auswirkt. Dazu mangelte es hinten an Grip. Jedenfalls ging in der dritten Runde der erste vorbei und nach und nach noch ein paar mehr. Ich konnte dem nichts entgegensetzen. Ich kämpfte dann eine Weile mit Troy Herfoss um Platz fünf, bevor er Probleme bekam. Am Ende drehte ich meine Runden alleine bis ins Ziel. Die Fireblade hat das Potential, aber mit der Trockenabstimmung am Renntag ist uns leider nicht der goldene Griff gelungen. Für das zweite Rennen wurde das Set-up anders eingestellt. Es war teilweise besser, dafür tauchten andere Probleme auf. Der Start war sehr gut. Die erste Runde habe ich wieder geführt, in der zweiten schob sich Herfoss vorbei. Anschliessend wurde ich erneut durchgereicht. Wenn das Bike nicht perfekt ist, ist es eben unmöglich, die Pace mitzugehen. Ob ich enttäuscht bin? Yeah, natürlich.»

Roman Stamm (CH/Suzuki), Supersport 2. und 4.:
«Wir haben im Vorfeld der Veranstaltung in Oschersleben getestet. Das hat uns viel gebracht. Im ersten Lauf habe ich mich noch ein bisschen bei der Reifenwahl vertan, vielleicht wäre ich sonst noch an David Linortner vorbeigekommen. Aber ich bin dennoch zufrieden. In der Gesamtwertung habe ich vier Plätze nach vorn gemacht.»

Jesco Günther (Suzuki), Supersport 4. und 7.:
«Für einen Podestplatz hat es diesmal nicht gereicht, doch genauso wichtig ist, dass wir mit der Fahrwerksabstimmung vorwärts gekommen sind. Das lässt sich nicht immer alles in Zahlen ausdrücken, ist aber wieder ein Fortschritt.»

Thomas Walther (Suzuki), Supersport 0. und 0.:
«Das Jahr hat nicht besonders gut angefangen. Wir hatten bisher immer etwas Pech mit unseren Fahrwerkseinstellungen. Bei genauer Betrachtung sind die bisherigen Ergebnisse aber gar nicht so schlecht, denn meine Zeiten stimmen teilweise mit denen aus der Spitzengruppe überein. Nur ist es problematisch, vorne mitzukämpfen, wenn man am Start weiter hinten steht. Meine Stürze in Oschersleben und auf dem Nürburgring erschweren die Situation.»

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