Marc Moser: Schleiz gestrichen – Gesundheit geht vor

Von Esther Babel
IDM Superbike
Marc Moser

Marc Moser

Der Kawasaki-Pilot vom Team Triple M hatte sich auf seine Einsätze in der IDM Superbike gefreut. Doch nachdem es ihm in Zolder gesundheitlich nicht gut ging, fällt für Marc Moser auch die IDM in Schleiz aus.

Schon seit dem FIM Superstock 1000 Lauf in Misano ist Marc Moser vom Team Triple M gesundheitlich nicht auf der Höhe. Auch beim IDM-Einsatz im belgischen Zolder war Moser alles andere als startklar. Der Kawasaki-Pilot versuchte, sich tapfer durchzubeißen, doch nach einem wenig erfolgreichen Qualifying packte er in Belgien bereits am Samstagabend die Koffer.

«Technisch war alles einwandfrei», versichert Teamchef Matthias Moser damals. «Doch leider laboriert Marc schon eine Weile an einer fiesen Magengeschichte.» Dadurch reichte es immer nur für ein paar Runden, bis die aufsteigende Übelkeit erbarmungslos zuschlug und an ein schnelles Fahrern nicht mehr zu denken war.
Wirklich besser geht es Marc Moser vor dem geplanten Rennen auf dem Schleizer Dreieck nicht. Daher hat das Team den IDM-Einsatz auch gestrichen. Schon beim Test am 24. Juli auf dem Lausitzring war das Team in Vorbereitung auf das Heimrennen im Rahmen der Superbike-WM auf dem Lausitzring nur als Ein-Mann-Team mit dem Ukrainer Ilya Mikhalchik unterwegs. Moser junior blieb dem Test fern.

«Wir haben uns dazu entschieden», erklärt der Teamchef, «auf das IDM-Rennen in Schleiz zu verzichten. Es macht so für Marc keinen Sinn.» Wahre Detektiv-Arbeit und ein mühsamer Ärzte-Marathon stehen auf der To-Do-Liste des Piloten. «Die Gesundheit geht jetzt einfach vor», so das gemeinsame Urteil des Teams. Gut drei Wochen bleiben dem Kawasaki-Piloten noch, um wieder auf die Beine zu kommen. Dann steht mit dem Superstock-1000-EM-Lauf im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft auf dem Lausitzring das Highlight der Saison auf dem Programm. Daher ist auch das Wiedersehen mit Marc Moser bei der IDM in Assen, wo eine Woche vor dem Lausitzring-Auftritt zwei weitere Rennen anstehen, eher unwahrscheinlich.

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