Toni Finsterbusch: Statt EM die IDM SBK auf Suzuki

Von Esther Babel
IDM Superbike
v.li.: Andreas Ledermann, der Vermittler, Toni Finsterbusch, der Fahrer  und Thomas Mayer, der Teamchef

v.li.: Andreas Ledermann, der Vermittler, Toni Finsterbusch, der Fahrer und Thomas Mayer, der Teamchef

Nach Jahren in der Moto GP, 125 und Moto3, und der FIM Superstock 1000 EM kehrt der Sachse in die IDM zurück. Er unterschreibt einen Vertrag im Team Suzuki Mayer und tritt die Nachfolge von Luca Grünwald an.

Noch ist die Winterpause der IDM nicht vorbei. Erst Ende April geht die Jagd nach den Meisterschaftspunkten mit dem Auftakt in der Motorsportarena Oschersleben wieder los, doch die Top-Teams bringen sich bereits jetzt in Stellung. Unter ihnen auch die Mannschaft um Werner und Thomas Mayer. Mit einer Suzuki GSX R 1000 gehen sie auch 2018 an den Start der IDM Superbike, als Fahrer wurde Toni Finsterbusch unter Vertrag genommen.

Der 24-Jährige, der in der Nähe von Leipzig zu Hause ist, ist auch in der IDM kein unbeschriebenes Blatt mehr. Über Moto Cross und den ADAC Junior Cup war er erfolgreich in der IDM 125 gelandet und schaffte von dort den Sprung in die Weltmeisterschaft. Vor drei Jahren machte Finsterbusch dann den Sprung in die höheren Kubikklassen und war zuletzt in der FIM Superstock 1000 EM am Start, die im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft ausgetragen wird.

«Anfang des Jahres kam es zum ersten Kontakt zwischen Toni und unserem Team», beschreibt Teamchef Thomas Mayer die Entwicklung. «Mitte Februar haben wir dann den Ein-Jahres-Vertrag unterzeichnet und arbeiten in der IDM 2018 zusammen.»

Damit folgt Toni Finsterbusch auf Luca Grünwald, der die nagelneue Suzuki GSX R 1000 gemeinsam mit dem Team Suzuki Mayer erfolgreich an den Start gebracht hatte und mit Gesamtplatz 8 die Saison 2017 als bester Suzuki-Pilot abschließen konnte. «Natürlich war der Wechsel von Luca in die Supersport-300-Weltmeisterschaft ein Verlust für uns», so Mayer. «Aber er wollte diesen Weg gehen und dann muss man ihn auch ziehen lassen. Doch wir haben mit Toni Finsterbusch so einiges vor in der kommenden Saison.»

Ganz vorne auf der Liste steht die Entwicklung der neuen Kit-Elektronik die spätestens im März geliefert werden soll. Auch in Sachen Fahrwerk sieht Mayer noch Potential. «Wir arbeiten wieder mit Andreas Vogt von der Firma GL Suspension zusammen», verrät er, «und er bringt einiges an neuen Ideen und neuem Material mit.»

Mit dem vierten Platz beim IDM-Lauf in Assen 2017 hatte die Mayer-Mannschaft den ersten Suzuki-Podestplatz mit dem neuen Modell nur um wenige Zehntel Sekunden verpasst. «Diese Hürde wollen wir in diesem Jahr auf jeden Fall nehmen», verspricht Thomas Mayer.

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