Marc Moser: IDM-Ehrenrunde durch die Box von Zolder

Von Esther Babel
IDM Superbike
Durchwachsenes drittes Rennwochenende für MGM Racing Performance. Der IDM-Superbike-Pilot erwischte in Belgien nicht sein bestes Wochenenden. Punkte gab es am Ende trotzdem.

Das dritte Rennwochenende der IDM-Saison 2019 im belgischen Zolder wurde für das MGM Racing Team zur Herausforderung. Am Ende wurden aufgrund von Öl auf der Rennstrecke die jeweils zweiten Rennen der Superbike- und Supersport-Klasse aus Sicherheitsgründen am Sonntag abgesagt.

 Obwohl Marc Moser noch immer mit seiner Handverletzung vom Auftaktwochenende auf dem Lausitzring zu kämpfen hat, sicherte er sich im Qualifying den neunten Startplatz. «Generell war es eher ein durchwachsenes Wochenende» meinte er. «Ich bin immer noch nicht ganz fit, meine Hand ist noch immer angeschlagen, obwohl es schon besser ist als noch in Oschersleben. Nach wie vor und gerade hier auf der Strecke, die sehr fordernd ist für die Hand, ist es schwierig. Dazu kannte ich den Kurs nicht wirklich.»

Im Rennen konnte er diese Position nach der ersten Runde zunächst verteidigen und kämpfte hart, um weiter an die Spitze zu kommen, doch er verpasste dabei seinen Bremspunkt und drehte eine Ehrenrunde durch die Boxengasse. In der siebten Runde reihte sich Moser wieder auf der 15. Position ein und biss sich bis zum Rennende noch bis auf Platz 12 nach vorne durch.

«Ich bin vorher nur ein Mal hier gefahren», so Moser, «und das war nicht wirklich aussagekräftig, da ich ziemlich langsam war. Deshalb bin ich mit meiner Performance eigentlich zufrieden. Ich hatte viel Respekt vor diesem Kurs, weil ich wusste, wie gefährlich er ist. Meiner Meinung nach ist es die gefährlichste Strecke im Kalender, daher haben wir doch einen recht soliden Job abgeliefert. Im Rennen habe ich mich einmal verbremst und weil kein Asphalt mehr da war, musste ich durch die Boxengasse fahren und habe dadurch natürlich mein Rennen versaut.»

«An sich bin ich aber nicht unzufrieden», lautet sein Urteil. «Die schönen Rennstrecken kommen jetzt, wo ich schnell und gut bin. Ich freue mich ganz besonders auf Schleiz, das Event am Nürburgring wird sicherlich auch cool. Wir haben auch gut gearbeitet, das Team hat super funktioniert, wir konnten feinfühliger mit der Elektronik werden und ich denke, obwohl wir von der Performance und den Positionen nicht so weit vorn waren, sind wir mit allem sehr gut vorangekommen.»

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