Marc Moser (Yamaha) «An Nigon die Zähne ausgebissen»

Von Esther Babel
IDM Superbike
Marc Moser

Marc Moser

Die Plätze 6 und 8 fand der IDM Superbike-Pilot vom Team MGM Performance nicht wirklich prickelnd. Mieses Wetter, eine geänderte Strecken-Variante und ein zäher Franzose taten ihr Übriges.

Bei wechselhaften Wetterbedingungen versuchte Marc Moser seine Zeit beim vorletzten Lauf der IDM Superbike auf der etwas abgeänderten Grand-Prix-Strecke bestmöglich zu nutzen und schnappte sich unter schwierigen Bedingungen im Qualifying am Samstag den vierten Startplatz für den ersten Lauf am Sonntag. 
Trotz besserem Wetter wurde es aber dennoch kein Spaziergang.

«Ich bin guter Dinge nach Assen gereist», erklärt Moser, der sich vor Ort nach seiner Zeit in der FIM Superstock EM noch bestens auskannte. «Ich mochte die Strecke schon immer. Wir sind an diesem Wochenende aber eine eher langsamere Streckenführung gefahren, was ungewohnt war und auch etwas den Fluss genommen hat. Ich habe sehr lange gebraucht, um damit zurechtzukommen. Dazu hatten wir dauerhaft erschwerte Bedingungen, da jedes Training anders war - mit Regenschauern, nassen Stellen hier und da, also war es schwierig, einen konstanten Rhythmus zu finden. Im Qualifying gelang mir eine gute Runde. Schon vor dem ersten Rennen dachte ich mir aber, dass es schwierig werden würde, ein starkes und konstantes Tempo zu finden und bis ich raus hatte, was für mich passt, musste ich schon wieder von weiter hinten aufholen, was leider nicht ideal war.»

Nach Platz 6 im ersten Lauf musste er sich im zweiten gar mit Rang 8 begnügen, der allerdings hart erkämpft werden wollte. Vor allem Kawasaki-Konkurrent Erwan Nigon erwies sich als harte Nuss. Um 0,136 Sekunden musste sich Moser am Ende geschlagen geben.

«Für das zweite Rennen hatte ich mir dann ziemlich viel vorgenommen», verrät er. «Ich hatte einen guten Start, war dann Vierter und wurde überholt und etwas abgedrängt, wodurch noch andere Fahrer an mir vorbeikamen. Dann habe ich mir die Zähne an Erwan Nigon ausgebissen. Ich war drei Mal an ihm vorbei, er hat aber immer wieder gekontert, also kam ich schlichtweg nicht vorbei. Um ehrlich zu sein, bin ich etwas enttäuscht von mir selbst. Das Team hat wieder super gearbeitet, wir haben viel am Motorrad machen können, obwohl wir sehr schwierige Verhältnisse hatten. Alles hat prima funktioniert und trotzdem sollte es nicht sein. Wir hoffen, dass es dann zum Finale in Hockenheim noch etwas weiter nach vorn geht.»


«Unsere größte Schwäche mit Marc ist noch immer das Starten, beziehungsweise die erste Runde», erläutert Teamchef Michael Galinski, «und wenn er dann in der ersten Runde etwas beiseite gedrückt wird und danach auf dem achten oder neunten Platz liegt, ist es natürlich schwierig – gerade hier in Assen, wo man schwer überholen kann – wieder nach vorne zu kommen. Zum Schluss ist er immer Spitzenzeiten gefahren, aber es hat leider nicht für mehr gereicht. Nichtsdestotrotz schauen wir nach vorne, denn Hockenheim ist eher Marcs Wohnzimmer und da werden wir einmal sehen, dass wir noch einen wirklich tollen Saisonabschluss hinbekommen.»

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