Das Runde muss in das Eckige

Kolumne von Bernhard Demmer
IDM Superbike
Team Yamaha Motor Deutschland

Team Yamaha Motor Deutschland

Yamaha-Motor-Deutschland versuchte es mit Fussball statt Rennsport.

Es war soweit! Das mittlerweile schon traditionelle IDM-Fussballturnier in Schleiz bot nun endlich dem Team Yamaha Motor Deutschland (TYMD) die ersehnte Möglichkeit, seine in vielen Trainingseinheiten Fußballtennis während der Saison hart erarbeitete, sportliche Leistungsfähigkeit und filigrane Balltechnik unter Beweis zu stellen.

Ausgestattet mit auf die Teamfarben abgestimmten blau-gelben Trikots ging das Team an den Start. Bestehend aus Teamchef Michael Galinski, Teammanager Bernhard Demmer, Fahrer Lukasz Wargala, den Mechanikern Frank, Thomas, Frederic und Kris, den Hospitality-Jungs Uwe und Florian sowie der externen Verstärkung vom Team SKM-Yamaha in Form von Teamchef Frank Krekeler und Fahrer Christian Kellner wurden die vier Gruppenspiele in Angriff genommen.

Die kreative Wahl der Namen und Nummern auf den Trikots sorgte für viel Unterhaltung bei den Zuschauern. Ein Beispiel: Teamchef Michael Galinski offenbarte mit der Nr. 7 und der Erweiterung „… mal am Knie operiert“ seine Krankengeschichte und vor allem den Kampfgeist, trotz schwerwiegender körperlicher Beeinträchtigungen trotzdem anzutreten.

Früh kam Freude auf, denn durch das Nichtantreten des Teams Suzuki war der erste Sieg und die ersten 3 Punkte schon kampflos gesichert. Das erste richtige Spiel stand dann gegen das Team vom YAMAHA-R6-Dunlop-Cup auf dem Programm. Quasi ein Yamaha-internes Duell, was sich von Beginn an als sehr ausgeglichen herausstellte. Die relativ frühe Führung konnte das TYMD leider nicht behaupten und so trennte man sich ganz im Sinne des Yamaha-Familienmotos einträchtig 1:1 unentschieden.

Auch das nächste Spiel gegen die Herren von Phoenix Oberböhmsdorf endete nach einer etwas fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung 1:1. Der Torschütze von Phoenix, der den Ausgleich in letzter Minute erzielt hatte, hatte nach Meinung der meisten Spieler auf dem Platz den Ball mehr ins Tor getragen als geschossen, aber wie so oft: «So ist Fußball! Es kann so grausam sein.»

Als letztes in der Gruppenphase ging es dann gegen die Erzrivalen aus der IDM Superbike, gegen das Team Alpha Technik Van Zon BMW. Diese hatten bereits vorher deutlich gezeigt, dass sie zu den stärksten Mannschaften gehörten. Das Spiel lief lange Zeit ausgeglichen, Torchancen hier und dort sorgten für Unterhaltung, doch auf den letzten Drücker gelang der BMW-Truppe das entscheidende Tor. Ein schneller Angriff und ein guter Schuss überraschten die etwas unglücklich aufgestellte TYMD-Abwehr und deren Schlussmann Frank Krekeler. Während die BMW-Jungs jubelten, wurde den Yamaha-Mannen schnell klar, dass mit nur einem Sieg und 2 Unentschieden wenig zu holen war und für sie das Turnier hiermit wohl leider schon beendet war.

So war es dann schlussendlich auch. Am Ende sprang nur ein 7. Gesamtrang von insgesamt 10 angetretenen Mannschaften heraus. Immerhin waren es knappe Entscheidungen, auch wenn dies am Ende nur wenig tröstet.

Nichtsdestotrotz, Mannschaftsgeist, Kampfwille und Einsatz stimmten in der gesamten Mannschaft und so hat sich das TYMD zum Ziel gesetzt all diese Eigenschaften im wirklich wichtigen Kampf, nämlich dem um die Krone in der IDM-Superbike 2009, bei den noch verbleibenden 2 Läufen ganz besonders zu zeigen und am Ende der Saison dort ganz oben auf den Ergebnislisten zu stehen.

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