Max Neukirchner: Zur Kur bei IDM in Schleiz

Von Esther Babel
IDM Superbike
Autogrammstunden, Fahrer-Coaching, Interviews und Pokalübergabe. Max Neukirchner ist zwar nur Roller statt Superbike auf dem Schleizer Dreieck gefahren, hatte aber trotzdem reichlich zu tun.

Nach seinem schlimmen Unfall auf der Dunlop-Teststrecke im südfranzösischen Merival Ende Mai und drei Operationen später tauchte IDM Superbike-Pilot Max Neukirchner mit seiner frisch angetrauten Ehefrau Stephanie bestens gelaunt beim IDM-Event auf dem Schleizer Dreieck auf. Und alles ohne Krücken.

«Wenn ich mir Mühe gebe», erklärt Neukirchner nach seinem inzwischen abheilendem Bruch des Oberschenkelknochens, «sieht man auch kein Humpeln. Nur nach dem Aufstehen und wenn ich viel rumgelaufen bin, merkt man es. Auch die Narbe entwickelt sich super. Das Gewebe ist ganz weich.» Seit nunmehr zwei Wochen darf Neukirchner, der im normalen Leben keine Einschränkungen mehr durch die Verletzung zu verzeichnen hat, auch wieder Sport machen. Allerdings sind derzeit mit der Beinpresse nicht mehr als zehn Kilo drin.

«Sieht alles gut aus», erklärt Neukirchner, der auch an der linken Schulter operiert worden ist und eine Narbe von einer Fleischwunde am rechten Ellenbogen zurückbehalten wird. «Also mich stört das nicht», ergänzt sein Frau. «Aber als wir letztens Mal im Freibad waren, haben die Leute schon seltsam geschaut.»

Lob gab es von Neukirchner für seine jungen Teamkollegen Florian Alt und Lukas Trautmann, die den Testfahrer-Job nun ohne ihren erfahrenen Kollegen managen müssen. «Die Zwei haben echt einen schweren Job», ist sich Neukirchner bewusst. «Sie versuchen echt alles. Aber es ist auch richtig, dass sie nicht ihr letztes Hemd für eine schnelle Runde geben. Denn dann würden sie nur einen Sturz riskieren. Wenn sie schneller fahren könnten, würden sie es tun.»

«Bei der Elektronik habe ich sehr viel selber entwickelt», fügt er noch an, «und da haben sie viel übernommen. Ich war in Schleiz bei jedem Training dabei. Auch Marvin Fritz habe ich mit Tipps unterstützt, die er wirklich hervorragend umgesetzt hat. Ich hätte hier auch selber rumfahren können. Aber eben nur langsam. Zum Schnellfahren ist es noch zu früh.» Der nächste Kontrollbesuch beim Arzt ist für Anfang September geplant.

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