Kane Burns: Endlich wieder fit, aber keine IDM 2017

Von Esther Babel
IDM Supersport 600

Der Australier war neu in der IDM Superstock 600 2016. Nach zwei Rennen war für den Schützling von Colin Stoner wieder Schluss. Die Verletzung der Rückenwirbel ist erst jetzt ausgestanden. Kein Wiedersehen in der IDM.

Nach einer siebenmonatigen Verletzungspause hat der Australier Kane Burns endgültig die offizielle Freigabe erhalten, dass er wieder aufs Rennmotorrad zurückkehren darf. «Ich möchte echt allen danken», versichert Burns, «die mich in der schweren Zeit unterstützt haben. Inzwischen scheint auf für mich die Sonne wieder.» Möglichst bald soll es zurück auf die Streck gehen.

Bei Testfahrten im Frühjahr diesen Jahres auf dem Lausitzring hatte sich Kane Burns, der für das Team Suzuki Stoneline Mayer in der IDM Superstock 600 an den Start gehen sollte, die Bänder am unteren Rücken verletzt und bekam vom dortigen Rennarzt Startverbot. Nach knapp einer Woche Physiotherapie konnte Burns auf die Krücken verzichten und auch der Rennarzt am Nürburgring hatte ein Einsehen und liess den Australier wieder aufs Motorrad steigen. Begleitet wurde er dort von Colin Stoner, Vater des ehemaligen MotoGP-Champion Casey Stoner, der seinen jungen Landsmann in Sachen Management betreut.

Doch auch da hatte Burns nach einer guten Trainingsvorstellung Pech. Nach seinem unverschuldeten Ausritt im ersten Rennen bei der IDM Superstock 600 beim zweiten IDM-Wochenende, verletzte sich Kane Burns erneut. Er hatte sich drei Wirbelfortsätze angeknackst und musste diese Verletzung ausheilen lassen. Das tat er in seiner australischen Heimat.

«Um im Motorsport voran zu kommen», meinte Burns nach seinem Schritt in die IDM, «muss man als Australier eben seine Heimat verlassen.» Doch momentan ist eine weitere Runde in der Australischen Meisterschaft geplant, um auf dem Bike wieder ordentlich in Schwunge zu kommen.

«Wir stehen regelmässig in Kontakt», erklärt IDM-Teamchef Thomas Mayer. «Aber wir planen für das kommende Jahr eher nicht mit ihm.» Mayer bleibt dennoch entspannt. «Der Umstieg in die IDM Superstock 1000 ist mit unseren Team ja schon länger geplant. Vor Februar rechnen wir nicht mit der Lieferung der neuen GSX R 1000. Beim Fahrer sind wir auch noch auf der Suche. Auch ein weiteres Engagement in der IDM Superstock 600 ist denkbar, eventuell sogar wieder mit Tatu Lauslehto, der sich nun doch nicht zum Umstieg in die 1000er entschließen konnte. Das wird sich aber alles finden. Priorität liegt für uns 2017 auf der IDM Superstock 1000.»

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