IDM Superstock: Andere Piloten und Marken willkommen

Von Esther Babel
IDM Supersport 600
Die Superstock Cup Truppe

Die Superstock Cup Truppe

Die Nachwuchsschule des Yamaha-R6-Dunlop-Cups wurde geschlossen. Zehn ehemalige Cup-Piloten nahmen das Angebot der IDM an und sind in der neuen Superstock-Klasse unterwegs. Doch es ist mehr möglich.

Erstmals ab dieser Saison gibt es zusätzlich zur normalen IDM Supersport 600 die Klasse Superstock 600, ausgetragen als DMSB-Cup. Die Grundidee war die, den ehemaligen Cup-Fahrern nach der Abschaffung des Yamaha-R6-Dunlop-Cup eine Ausweichmöglichkeit zu bieten. Das Reglement ist einfach und kostengünstig gehalten und als erprobter Cup-Fahrer darf man mit einer günstigeren B-Lizenz antreten.

Gefahren wird gemeinsam, gewertet wird getrennt. Um auch als Zuschauer auf der Tribüne klar zu kommen, wer gerade in welcher Klasse an welcher Position unterwegs ist, gibt es farbliche Unterschiede. «Ja, es gibt eine getrennte Wertung und andersfarbige Startnummern», erklärt der IDM-Promoter. «Die Supersport hat blaue Nummern auf weißem Grund und die Superstock weiße Nummern auf blauem Grund. Somit sollte der Unterschied deutlich erkennbar sein.»

Die Frage, ob auch Piloten, die 2017 nicht im Yamaha-Cup unterwegs waren, bei der IDM Superstock starten dürfen, ist auch geklärt. «Es können auch A-Lizenzfahrer, die aus anderen Klassen kommen, an der Superstock 600-Klasse teilnehmen und auch mit anderen Marken», erklärt der IDM-Promoter. «Diese müssen allerdings im IDM-Pool vertreten sein. Ihre Motorräder müssen dem Stocksport-Reglement entsprechen. Den angesprochenen ehemaligen Yamaha-Cup-Fahrern bieten wir mit der neuen Klasse natürlich eine Bühne, um im gewohnten professionellen IDM-Umfeld weiter Rennen fahren zu können. Die Fahrer des Yamaha-Cups 2017, welche keine A-Lizenz haben, dürfen diese Saison mit B-Lizenz starten, sofern sie drei Wertungen in 2017 nachweisen können. Mehrere Fahrer hatten bei uns nach dieser Möglichkeit gefragt. Konkurrenzmarken sind aber herzlich willkommen.»

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