IDM Hockenheim: Dominik Rubin rettet SSP-Familienehre

Von Esther Babel
IDM Supersport 600

Beim vorletzten Lauf ging es bei der IDM Supersport drunter und drüber. Kevin Wahr und Marc Buchner lagen in der Sachskurve, Daniel Rubin flog ab und fuhr weiter. Meistertitel muss noch ausgerechnet werden.

In der IDM Supersport 600 ging es dieses Jahr beim Schlussspurt besonders spannend her. Vor den letzten beiden Läufen trennten gerade mal 12 Punkte den IDM-Leader Max Enderlein und seinen Verfolger Daniel Rubin, beide Yamaha, voneinander. Die Pole-Position hatte sich in Hockenheim wie üblich Kevin Wahr geschnappt. Seine beste Startposition lieferte Galinski-Schützling Sander Kroeze mit Platz 2 ab. Auf Rang 3 tauchte mit Daniel Rubin der erste Titelkandidat auf. Max Enderlein war nach seinem Schlüsselbeinbruch von Assen immer noch gehandicapt und nahm das Rennen von Startplatz 7 aus in Angriff. Mit schlechten Karten ging der Schweizer Gabriel Noderer ins Rennen, der Kawasaki-Pilot war im morgendlichen Warm-up bei 10 Grad Asphalttemperatur ausgerutscht.

Schnellster Superstock-Pilot war mit Gesamtrang 11 Jan Schmidt, Stefan Ströhlein und Marco Fetz folgten auf den Superstockplätzen 2 und 3. Den Start ins erste Rennen erwischte Daniel Rubin am besten und konnte den ersten Sektor als Schnellster bewältigen. Belohnt wurde er nach der ersten Runden mit der Führungspostion. Kevin Wahr und Marc Buchner, beide mit eher theoretischen Titelchancen, belegten die Plätze 2 und 3. Max Enderlein kam als Zehnter aus der ersten Runde zurück.

Eine Runde später übernahm Wahr die Spitze. Es fehlten Daniel Rubin und Vasco van der Valk. Für Enderlein hieß das Position 9. An der Spitze war man unterdessen zu viert unterwegs. Wahr vor Buchner, gefolgt vom Gastfahrer Patrick Hobelsberger, Sander Kroeze und Dominik Rubin. In der Sachskurve rappelte es. Buchner und Wahr flogen in hohem Bogen ab. Die Führung übernahm Hobelsberger, der das Gerangel vor ihm schadlos überstanden hatte. Familienehre retten galt es dann bei Dominik Rubin, der sich an Hobelsberger vorbei auf den ersten Platz drängelte.

Rechnen hieß es unterdessen in Sachen Titel. Sollte Enderlein als Fünfter ins Ziel kommen, würde er 13 Punkte für Platz erhalten. Denn Hobelsberger war als Gast nicht punktberechtigt. Damit hätte Enderlein 25 Zähler Vorsprung und wäre auf Grund von seiner höheren Anzahl an Siegen vorzeitig Deutscher Meister. Verderben könnte ihm die Nummer noch der Kroate Martin Vugrinec, der knapp hinter Enderlein unterwegs war.

Die Führung in der IDM Superstock hatte sich Ströhlein erobert, der damit auch als Zehnter der Gesamtrang glänzte. Jan Schmidt und Marco Fetz lagen auf den Plätzen 2 und 3. Enderlein ging auf Nummer sicher und schnappte sich noch Yamaha-Kollege Christoph Beinlich. Auch Daniel Rubin war wieder unterwegs, allerdings lediglich auf Platz 26. Abzüglich der Superstock-Piloten würde das noch einen Punkte in der Meisterschaft bedeuten.

An der Spitze behauptete sich nach wie vor Dominik Rubin, vor Hobelsberger und Kroeze. Enderlein hielt sich tapfer auf Rang 4, der mit 16 Punkten winkte. In genau dieser Reihenfolge landeten sie auch im Ziel. Danach ging erst einmal das große Rechnen los. Denn Martin Vugrinec kassierte noch eine Strafe für Überholen unter gelber Flagge, dafür ging es fünf Plätze zurück. Für Enderlein hiess es die Protestfrist und das offizielle Ergebnis abzuwarten. Das Meister-T-Shirt streifte sich derweil Marco Fetz über.

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