Porsche fährt im legendären Design von Brumos Racing

Von Oliver Müller
IMSA
So sehen die Porsche 911 RSR im Design von Brumos Racing in Daytona und Sebring aus

So sehen die Porsche 911 RSR im Design von Brumos Racing in Daytona und Sebring aus

Für die 24 Stunden von Daytona und die 12 Stunden von Sebring werden die beiden Werks-Porsche im Outfit von Brumos Racing auflaufen. Schon in Le Mans und beim Petit Le Mans waren die 911 RSR traditionsreich lackiert.

Die amerikanische IMSA-Serie feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Vor diesem Hintergrund hat das Championat die teilnehmenden Teams dazu ermutigt, ihre Fahrzeuge in legendären Designs auf die Strecke zu schicken. Während die Idee bereits von vielen Wettbewerbern angenommen wurde, hat nun auch Porsche nachgelegt. So werden die beiden Werks-911 RSR des schwäbischen Sportwagenbauers im Design von Brumos Racing auflaufen. Die Wagen sind folglich in einem weißen Grundton gehalten und verfügen über weitere blaue und rote Elemente.

Das legendäre Team Brumos Racing hatte seinen Teamsitz in Jacksonville und war über fünf Jahrzehnte im nordamerikanischen Motorsport aktiv. Der Name Brumos geht auf den Besitzer eines Autohandels in Miami Springs zurück. Hubert Brundage war einer der ersten, der 1955 ein Porsche-Fahrzeug in einer Rennserie außerhalb Europas einsetzte. Sein Unternehmen Brundage Motors hatte in den 1950er-Jahren die Fernschreiber-Adresse BRUMOS.

Zunächst waren die Brumos-Porsche in den 1950er- und 1960er-Jahren noch gelb und orange lackiert. Als sich dann jedoch Sportwagenpilot Peter Gregg ans Steuer setzte, stellten sich auch die ersten Erfolge ein und eine Namensänderung zu 'Brumos Racing' wurde durchgeführt. Mit Porsche schaffte das legendäre Team insgesamt 15 Titel und 48 Rennsiege in der IMSA-Serie. Beim den 24-Stunden von Daytona konnte Brumos 1973 und 1975 mit dem Porsche Carrera RSR sowie 1978 mit dem Porsche 935/77 gewinnen.

Dazu kam noch der Triumph im Jahre 2009, als Brumos Racing einen Daytona Prototypen von Riley für Darren Law, David Donohue, Buddy Rice und Antonio Garcia einsetzte. Dieser Bolide wurde ebenfalls von einem Porsche-Motor angetrieben. Im Jahre 2013 schloss Brumos Racing zunächst seine Türen. Später wurde das Team verkauft, sodass es 2015 nochmals zu zwei weiteren Einätzen (Daytona und Sebring) kam. Dann wurde der traditionsreiche Rennstall aber endgültig zu den Akten gelegt.

Die Brumos-Lackierung wird sowohl bei den 24 Stunden von Daytona, als auch bei den 12 Stunden von Sebring an den beiden Werks-Porsche angebracht sein. Bereits 2018 ist Porsche mit Retro-Designs aufgefallen. Bei den 24 Stunden von Le Mans wurde ein 911 RSR als 'Rosa Sau' und ein anderer in Rothmans-Farben auf die Strecke geschickt. Mit Erfolg: Das Duo schaffte den Doppelsieg in der GTE-Pro-Klasse. Beim Petit Le Mans traten die 911 RSR im Outfit des GT1-Porsche von 1998 an. Auch dabei konnte ein Klassensieg erzielt werden.

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