Thomas Berghammer (Suzuki): «Stürzen ist verboten»

Von Helmut Ohner
IOEM
Es blieb nicht einmal Zeit zum Lackieren der Verkleidung

Es blieb nicht einmal Zeit zum Lackieren der Verkleidung

Schon vor dem Saisonauftakt zur IOEM Superbike in Poznań (Polen) plagen den Suzuki-Piloten Thomas Berghammer Geldprobleme, deshalb hat sich der Salzburger ein Sturzverbot auferlegt.

Zum ersten Mal in seiner bereits 22 Jahre andauernden Karriere muss Thomas Berghammer ohne Geldsponsor über die Runden kommen. Der ursprüngliche Plan, neben der österreichischen und Alpe Adria Meisterschaft in der Klasse Superbike auch die Internationale Road Racing Championship (IRRC) zu bestreiten, wurde kurzerhand ad acta gelegt.

«Eigentlich wollte ich mich schön langsam in der Road-Racing-Szene etablieren. Jetzt muss ich froh sein, wenn ich aufgrund der finanziellen Situation die gesamte österreichische Meisterschaft fahren kann. Aber ich werde mein Ziel, zumindest einmal auf der Insel Man die Tourist Trophy zu bestreiten nicht aus den Augen verlieren», zeigt sich der Salzburger kämpferisch.

In der IOEM Superbike rechnet sich Berghammer gute Chancen aus, obwohl er das neue Modell der Suzuki GSX-R1000 sehr spät bekommen hat. «Das Motorrad ist größtenteils im Originalzustand. Auf die Kit-Elektronik und den Kit-Kabelbaum warte ich immer noch. Die Verkleidung und Felgen musste ich mir für den Saisonstart borgen. Stürzen ist also absolut verboten.»

Nach den ersten Testfahrten auf dem Slovakia- und Pannonia Ring zeigte sich der Salzburger von seinem neuen Motorrad begeistert. «Die Suzuki geht richtig gut. Leistungsmäßig ist sie original auf dem Stand auf dem ich mit dem alten Modell am Saisonende war. Nachdem sich Johann Haslacher um die Gabel gekümmert hat, sollte auch das Fahrwerk auf letztem Stand sein.»

Mit dem regierenden Meister Julian Mayer, der sich beim Acht-Stunden-Rennen in Oschersleben gezeigt hat, dass er bereits gut in Form ist, dem Vize-Meister Andreas Fichtenbauer, Andreas Gangl und Lukas Trautmann einige große Kaliber auf Berghammer. «Auch, wenn die Konkurrenz nicht schläft, rechne ich in Poznań mit einem Top-5-Platz. Alles andere wäre eine Enttäuschung.»

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