Moto Morini: Neue Scrambler und Milano

Von Rolf Lüthi
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Morini hat sich redimensioniert zur Manufaktur. 22 Leute bauen rund 150 Motorräder pro Jahr. Zwei neue Modelle, genannt Scrambler und Milano, wurden an der Motorradmesse Mailand vorgestellt.

Beide Modelle basieren auf der Corsaro, die vergangenes Jahr überarbeitet wurde. Für beide Neuvorstellungen wurde die Kurzhub-Version des V2-Motors mit 1187 ccm von 139 auf 110 PS leistungsreduziert und ist nach Euro 4 homologiert.

Die Scrambler gibt es seit 2008, sie wurde aber überarbeitet, und ihr wurde das Stadtmotorrad Milano zur Seite gestellt. Der Gitterrohrahmen stammt aus der Corsaro, wurde aber im hinteren Teil neu gestaltet. Die Milano trägt Gussräder, die Scrambler ist mit Speichenrädern ausgestattet. Beide rollen auf 17er Rädern, die Milano auf Strassenreifen, die Scrambler auf bedingt geländetauglichen Pirelli Scorpion Rally STR. Auspuff und Gitterrohr-Schwinge sind neu. Bei Morini legt man gesteigerten Wert auf «Made in Italy». Nur das ABS stammt nicht aus Italien, es wird von Bosch geliefert. Die Bremsen kommen von Brembo, vorne mit 320er Doppelscheibe und Radial-Vierkolbenzangen.

Gebaut werden die Morini in Trivolzio, 35 km südlich von Mailand. Die Milano nimmt mit ihrer Farbgebung und dem kantigen Tank das Erscheiningsbild der Moto Morini 3 ½ von 1969 wieder auf. Bemerkenswert: Franco Lambertini, der den V2 der 3 ½ konstruiert hatte, hat auch den aktuellen V2 mit dem exotischen Zylinderwinkel von 87° gezeichnet.

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