Sagt Smolinski die Team-WM ab?

Von Manuel Wüst
Langbahn-WM
Kader

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Wird Martin Smolinski die Langbahn-Team-WM absagen, oder verzichtet er auf das zeitgleich stattfindende Speedway-EM-Finale?

Das Team um [*Person Martin Smolinski*] hat dieses Terminproblem zu lösen. Das Finale der Mannschaftsweltmeisterschaft auf der Langbahn und das Speedway-EM-Finale finden beide am kommenden Samstag statt.

«Ich glaube die Wenigsten haben vor der Saison damit gerechnet, dass ich für die Team-WM auf der Langbahn nominiert werde. Zudem muss man sich bei einer Speedway-EM auch erstmal für das Finale qualifizieren. Ich tendiere zwar in eine Richtung, will mich aber trotzdem mit meinem Team beratschlagen, ehe wir eines der Rennen absagen», so Smolinski, der nun ein Luxusproblem zu lösen hat, das manch anderer Fahrer sicherlich gerne hätte.

Nicht nur technische Ausfälle, sondern auch Rennabsagen und schlechte Flugverbindungen sorgten dafür, dass Martin Smolinski das vergangene Wochenende nicht wie geplant absolvieren konnte. Am Donnerstag gab es bei der Anreise zum Ligamatch in Schweden Probleme mit einem Anschlussflug, somit war es für den Olchinger unmöglich rechtzeitig einzutreffen.

Der für Freitag geplante Showdown um den Finaleinzug in der Speedway-Bundesliga, fiel dann der schlechten Witterung in Güstrow zum Opfer. Aufgrund von Regenfällen, die den ganzen Tag anhielten, wurde das letzte Vorrundenmatch zwischen Güstrow und Landshut verschoben.

Nach den beiden Pleiten gab es dann weder mit der Anreise, noch mit dem Wetter Probleme in Berghaupten. Samstagabends wurde unter Flutlicht das dritte Halbfinale zur Speedwayeuropameisterschaft ausgetragen. Martin Smolinski konnte mit zwei Laufsiegen gut ins Rennen starten und lag auch in seinem dritten Heat deutlich in Führung, als er mit einem Zündkerzenschaden ausfiel. Drei Punkte waren für den Bayer dahin und in der Gesamtabrechnung fehlten eben jene Punkte. Smolinski: «Der Ausfall hat mich den Sieg gekostet. So bleibt mir nur leider der undankbare vierte Platz!»

Keine 24 Stunden nach dem Speedwayrennen, wurde in Berghaupten das Rennen um den Supercup des MSC Berghaupten ausgetragen. Martin ging hoch motiviert ins Rennen und wollte sich unbedingt in die Siegerliste der Fahrer, die den Supercup bereits gewonnen haben eintragen.

Wie auch schon beim Speedwayrennen legte «Smoli» in seinen ersten beiden Läufen los wie die Feuerwehr und gewann diese ungefährdet. In seinem zweiten Vorlauf, schlug der Olchinger sogar den extrem schnellen Lokalmatador Bernd Diener auf dessen Heimbahn. Nach einem mässigen Start im dritten Lauf erkämpfte sich Smoli noch den dritten Platz, doch im letzten Vorlauf fiel Smolinski dann mit einem Lagerschaden aus. Auch dieser Ausfall hatte wieder seine Auswirkungen. Zwar reichten die Punkte für den Finaleinzug, doch Martin hatte bei der Startplatzwahl nun schlechtere Karten.

«Die fehlenden Punkte hatten zur Folge, dass ich später meinen Startplatz wählen durfte. Hätte ich früher wählen dürfen, wäre im Finale vielleicht mehr drin gewesen», erklärt der Olchinger der im Tagesendlauf als Dritter die Ziellinie kreuzte. «Ich bin trotzdem recht zufrieden mit meinem Ergebnis. Ich habe am Samstagabend knapp den Sieg verpasst und war am Sonntag beim Grasbahnrennen, an dem neun aktuelle GP-Fahrer teilnahmen, auf dem Siegerpodest!» Gewinner des Grasbahn Supercups wurde Lokalmatador Bernd Diener vor Richard Speiser und Martin Smolinski.

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