Danny Kent (Suter): «Wesentlich stärker als 2016»

Von Jordi Gutiérrez
Nach 110 Runden auf dem Circuito de Jerez ist Danny Kent aus dem Kiefer-Team nun sehr zuversichtlich für die Saison 2017. Der Moto3-Weltmeister von 2015 kommt mit der Suter bereits bestens zurecht.

Der Brite Danny Kent nutzte den Jerez-Test, um die neue Technik-Crew an seiner Seite um Crew-Chief Lucio Nicastro, der 2016 noch Sandro Cortese betreute, besser kennenzulernen. Mit der Suter MMX2 war der 23-Jährige am zweiten Tag schneller unterwegs als sein Teamkollege Dominique Aegerter, der eine Zeit 1:42,8 min vorgelegt hat. Zum Vergleich: Die Pole-Zeit beim Jerez-GP 2016 lag bei 1:42,408 min.

«Ich bin mit dem Verlauf und Ausgang dieses Tests sehr glücklich. Nicht nur, weil es uns gelungen ist, unsere bisherige schnellste Rundenzeit auf dieser Strecke zu verbessern, sondern auch, weil unsere Pace mit gebrauchten Reifen erneut konstant stark war. Ich würde sagen, dass wir im Vergleich zum vergangenen Jahr in Renntrimm nun wesentlich stärker sind», versichert Kent, der 2016 nur den 22. WM-Rang erreichte. «Im Moment bin ich rundum zufrieden, ich könnte mir nicht mehr wünschen. Daher einen großen Dank an meine Crew für ihre Arbeit und an Suter, dass sie uns ein großartiges Motorrad zur Verfügung stellen. Ich bin mir sicher, dass wir dieses Jahr ein sehr konkurrenzfähiges Paket haben werden. Nächste Woche werden wir nochmals drei Tage in Jerez testen, wo es weiter an ein paar Feinheiten zu feilen gilt.»

Für Danny Kent waren die Top-10 schon die Zielsetzung für die Saison 2016. Dieses Ziel verfehlte er, das soll sich 2017 ändern. «Wenn das erste Rennen in Katar schon morgen stattfinden würde, wären wir auf jeden Fall gut gerüstet. Die ersten Tests haben auch gezeigt, dass wir uns als Team bereits gut aufeinander eingespielt haben. Die Zusammenarbeit mit meinem neuen Crew-Chief Lucio und den neuen Mechanikern klappt bereits hervorragend. Zum Schluss möchte ich auch noch Patrick van den Goorbergh erwähnen, weil er uns bei diesem letzten Test wiederum sehr geholfen hat. Es ist immer gut, wenn dich jemand auf der Strecke beobachtet, der nicht nur uns, sondern auch die anderen Fahrer studiert. So kann er uns genau sagen, was wir anders machen. In einer Klasse wie der Moto2, in der die Abstände so eng sind, ist das ein ungemein wichtiger Aspekt. Daher auch einen großen Dank an Patrick.»

Patrick van den Goorbergh ist als MotoGP-Kommentator für Eurosport in den Niederlanden tätig. Doch 2016 half er Kent bei einigen Rennen als Riding Coach. Das Kiefer-Team wollte sich die Dienste des Niederländers auch für die Saison 2017 für beide Fahrer sichern, doch van den Goorbergh wird in Zukunft aus dem heimischen Studio in den Niederlanden kommentieren und nicht an der Strecke sein.

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