Moto2: Faubel ersetzt Lonbois

Von Markus Lehner
Faubel: Doch noch einen Moto2-Platz gefunden

Faubel: Doch noch einen Moto2-Platz gefunden

Der bei den Moto2-Vorsaisontests erfolglose Belgier Vincent Lonbois wird beim Saisonauftakt in Katar durch den letztjährigen WM-9. der 250er-WM, Héctor Faubel, ersetzt.

Das belgische VDS-Racing-Team unter der Leitung des früheren Kawasaki-MotoGP-Teamchefs Michael Bartholémy hat auf die bescheidenen Testresultate ihres Nummer-2-Piloten Vincent Lonbois (B, 19, Dritter der Superstock-EM 2009) rasch reagiert. Lonbois, der bei den Testfahrten in Valencia den 33. Rang und in Jerez die Plätze 39 und 40 belegte und nie näher als drei Sekunden an die jeweilige Bestzeit herankam, wird durch den erfahrenen Spanier Héctor Faubel ersetzt.

«Es war keine einfache Entscheidung», erklärt Teambesitzer Marc van der Straten, «denn wir wollten einen belgischen Fahrer in unserem Team haben. Vincent hat sich mit allen Kräften eingesetzt, aber es reichte leider nicht. Das ist für ihn als Rennfahrer natürlich eine bittere Pille, aber er wäre der erste, der zugeben würde, dass er in dieser Saison grosse Probleme bekommen hätte. Teamkollege Scott Redding hat gezeigt, dass man mit der Suter MMX ganz vorne mithalten kann. Wir brauchen einen zweiten schnellen Piloten, der Scott weiter nach vorne puscht. Héctor Faubel hat beste Referenzen, und ich hoffe sehr, dass er bald zusammen mit Scott an der Spitze mithalten kann.»

Faubel ist 26 Jahre alt, gewann sieben 125er-GP, war WM-Zweiter der 125er-WM 2007 und erreichte in den beiden folgenden Jahren die Ränge 14 und 9 in der 250er-WM. Der Spanier war ursprünglich als Moto2-Pilot für das Team Thai Honda PTT SAG (mit Ratthapark Wilairot) vorgesehen, konnte aber die nötige Mitgift nicht einbringen und wurde durch den seinen Landsmann Bernat Martinez, der eigene Sponsoren mitbrachte (Maquinza), ersetzt.

Teamchef Bartholémy ist überzeugt, dass sich Faubel dank seiner Erfahrung sehr rasch an die neue Moto2-Klasse gewöhnen wird. «Wir brauchen zwei in etwa gleich schnelle Fahrer. Hector wird trotz seinem Trainingsrückstand bald mit der Suter MMX klarkommen. Die ersten beiden Rennen in Katar und Japan wird er zur Eingewöhnung an das Motorrad und an unser Team brauchen, aber beim ersten Grand-Prix in Europa, also in Jerez, sollte er bereit sein.»
 

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