Korntner (KTM): «Binder und Oliveira Titelanwärter»

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Christian Korntner übernimmt 2018 bei KTM zusätzliche Aufgaben als Moto2-Projektleiter. Bis Herbst 2017 war der Österreicher nur für den Moto3-Einsatz von KTM verantwortlich.

2018 wird Christian Korntner nicht nur das Moto3-Projekt von KTM leiten, sondern auch die Verantwortung für den Einsatz in der Moto2-Klasse tragen. Eine Doppelbelastung für den Österreicher. «Eigentlich ergab sich dieses neue Aufgabengebiet schon im Spätsommer 2017. Zuvor wurde das Moto2-Projekt von einer kleinen, eigenständigen Mannschaft betreut, welche die Entwicklung des Moto2-Bikes in kurzer Zeit auf ein Top-Niveau vorangebracht hat. Aufgrund des Wachstums in dieser Klasse mit weiteren zwei Kundenteams wurde nun das gesamte Projekt in die bestehenden Strukturen von KTM integriert.»

2018 stattet KTM neben Red Bull KTM Ajo auch die Moto2-Teams Kiefer Racing mit Dominique Aegerter und Swiss Innovative Investors mit Sam Lowes und Iker Lecuona aus.

KTM mauserte sich in der Moto2-Klasse 2017 zum härtesten Konkurrenten des deutschen Chassis-Herstellers Kalex. «Jetzt herrscht echter Wettbewerb», freut sich Korntner. «Ich würde nicht sagen, dass es für uns leichter ist, aber wir sind ganz happy mit unserer Situation momentan. Für die Weiterentwicklung können wir auf die bestehenden Ressourcen und Erkenntnisse aus allen Klassen zurückgreifen. Ob es nun ein kleiner Einzylinder-Motor ist oder ein großer Vierzylinder, macht im Grunde genommen keinen großen Unterschied. Die DNA der KTM mit WP Suspension ist klassenübergreifend ähnlich. Wir haben zudem eine gute Mannschaft, die einen großen Erfahrungsschatz hat.»

Mit Brad Binder und Miguel Oliveira startet Red Bull-KTM mit zwei Fahrern auf höchstem Niveau in die Moto2-Saison 2018. Sind sie beide Titelanwärter? «Absolut. Der Erfolg gegen Ende der letzten Saison hat gezeigt, dass wir schon fast dort sind, wo wir hinwollten. Darum liegt die Latte 2018 noch höher. Wir denken natürlich daran, um den Titel zu kämpfen. Darum sind wir hier. Das ist unser Ziel», bestätigt Korntner.

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