Sam Lowes wird konstanter: Ist der Bann gebrochen?

Von Johannes Orasche
Moto2

Der britische Moto2-Pilot Sam Lowes war auf dem Sachsenring mit der KTM so nahe wie noch nie an einem Podiumsplatz dran und schöpft neue Zuversicht.

Für Sam Lowes (27) und seinen Westschweizer CGBM-Teambesitzer Fred Corminboeuf aus der Truppe von Swiss Innovative Investors war die Moto2-Saison 2018 bis zum Sachsenring-GP ein ziemliches Fiasko. Der Mann auch Lincolnshire hatte bis dahin nur 28 Punkte gesammelt und lag in der WM-Tabelle auf Rang 12 hinter seinem jungen Teamkollegen Iker Lecuona.

Ausgerechnet auf dem Sachsenring fand der kleine Brite wieder in die Spur und lieferte sein erstes Top-5-Ergebnis für die gebeutelte Truppe.

Auch der Rückstand auf den südafrikanischen Moto2-Debüt-Sieger Brad Binder (Red Bull KTM Ajo) war auf dem Sachsenring mit 6 Sekunden so gering wie bisher noch nie im Jahr 2018. «Der Sachsenring ist normalerweise keine Strecke für mich, somit ist das gute Ergebnis eine feine Sache – genauso, wenn man in einem Rennen in der letzten Kurve noch eine Position gewinnen kann.»

Damit spielt Lowes auf das Duell gegen den deutschen Dynavolt-Intact-GP-Piloten Marcel Schrötter an, den Lowes in der Zielkurve austricksen konnte.

Eigentlich wollte Lowes beim Deutschland Grand Prix noch weiter nach vorne. «Ich hatte das gesamte Wochenende über den selben Speed wie die Spitze. Am Sonntag konnte ich dann einfach den Grip nicht im gleichen Maße finden, wie die Top-Jungs. Wir müssen auch einen Weg finden, um meinen Top-Speed ein wenig zu verbessern. Aber alles in allem war es das dritte Wochenende in Folge ohne Fehler und Stürze. Das ist eine deutliche Steigerung und kommt auch von der neuen WP-Gabel, die wie erhalten haben.»

Lowes glaubt, den Knackpunkt nun überstanden zu haben. „Wir sind jetzt nicht weit weg. Binder hat einen guten Job gemacht mit seinem Sieg. Aber es ist noch nicht lange her, dass er fünfte oder sechste Plätze geholt hat. Daher bin ich sicher, dass wir nun auch das selbe leisten können wie er.»

Lowes versichert, er habe für 2019 einige Angebote auf dem Tisch. Corminboeuf will unbedingt mit ihm weitermachen und bezeichnet den ehemaligen Aprilia-MotoGP-Piloten als besten Fahrer, mit dem er jemals zusammengearbeitet habe.

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