Jorge Martin (3.): «Am Ende fuhr ich am Limit»

Von Otto Zuber
Moto2
Jorge Martin

Jorge Martin

Jorge Martin durfte auf dem Twin Ring Motegi seinen ersten Moto2-Podestplatz bejubeln. Der Spanier aus dem Red Bull KTM Ajo Team gestand nach der Zieldurchfahrt: «Ich kann es immer noch nicht glauben.»

Es war eine beachtliche Aufholjagd, die Jorge Martin beim 16. Saisonlauf der Moto2-WM in Japan zeigte. Denn der 21-Jährige aus Madrid, der für das Red Bull KTM Ajo Team seine erste Saison in der Mittelgewichtsklasse bestreitet, musste vom 14. Startplatz losfahren und kam am Ende dennoch als Dritter über die Ziellinie.

Den Grundstein für den erfolgreichen WM-Lauf legte er in den ersten Runden, in denen er in weniger als fünf Umläufen sechs Gegner überholen konnte. Bereits zur Halbzeit war er auf der vierten Position unterwegs. Ganz zum Schluss nahm er schliesslich Kalex-Pilot Lorenzo Baldassarri den dritten Platz ab.

Hinterher erklärte der Spanier strahlend: «Ich kann es immer noch nicht glauben. Wir haben das ganze Wochenende hindurch hart gearbeitet und waren auch im Qualifying auf nasser Piste relativ schnell unterwegs.» Und er schilderte: «Zum Rennstart bin ich etwas zurückgefallen, aber dann konnte ich Schritt für Schritt einige Positionen wettmachen.»

«Der Kampf um den dritten Platz war schwierig und ich fuhr am Limit», gestand Martin unumwunden. «Deshalb fühlt sich dieser erste Moto2-Podestplatz auch so grossartig an. Ich hoffe, das es in den restlichen Rennen in diesem Jahr so weitergehen wird», fügte er zuversichtlich an.

Teammanager Aki Ajo fasste zusammen: «Das war ein Wochenende voller Höhen und Tiefen in der Moto2. Am Freitag lief es auf trockener Bahn sehr gut für uns, doch leider herrschten am Qualifying-Samstag gemischte Bedingungen, und auf den Regenreifen hatten wir kein so gutes Gefühl. Das hat uns die Arbeit im Rennen erschwert, denn es ist immer schwierig, von weit hinten zu starten. Trotzdem hat Jorge einen unglaublichen Job gemacht, er war das ganze Rennen hindurch sehr schnell und wir freuen uns sehr mit ihm über sein erstes Moto2-Podest.»

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