Wie in Barcelona tauchten beim Interwetten-Team Getriebeprobleme auf. Aber sonst war Lüthi mit dem ersten Sachsenring-Tag einverstanden. Er hat die Schmerzmittel abgesetzt.
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"Wir haben wieder ein Problem mit dem Getriebe gehabt", stellte Tom Lüthi nach dem zweiten freien Training auf dem Sachsenring fest. "Als ich auf meiner letzten schnellen Runde war und Takahashi überholen wollte, ist mir der sechste Gang rausgesprungen. Es ist nicht so, dass der Gang nicht richtig reingehen würde, er springt erst beim vor der Kurve beim Anbremsen raus." Ein ähnliches Problem erlitt der Schweizer Suter-Pilot bereits in Barcelona, es ist nun wieder derselbe Motor, der Probleme verursacht.
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Mit einer Änderung am Schaltautomaten konnte die spanische Einheitsmotor-Betreuungsfirma ExternPro damals das Problem beheben – aber nun wird erneut beraten, ob der 600-ccm-Antrieb inklusive Getriebe gewechselt werden muss. Lüthi: "Ich bin hin und hergerissen, denn der Motor ist eigentlich gut, beim Topspeed sind wir gut dabei. Bei einem neuen Motor weiss man nicht genau, wie gut er sein wird." Der 125-ccm-Weltmeister von 2005 versicherte angesichts des achten Rangs (+0,389 sec auf die Bestzeit von Scott Redding): "Ich bin entspannt, der Tag ist überraschend gut verlaufen. Mit den Reifen haben wir auch noch etwas im Köcher. Ausserdem konnte ich beide Trainings ohne Schmerzmittel bestreiten."
Der Pilot aus dem Team Interwetten-Paddock hatte sich vorgenommen, erstmals seit seinem Comeback ohne schmerzstillenden Spritzen zu fahren. "Jetzt spüre ich den Arm etwas. Aber das sind eher die Muskeln, die sich bemerkbar machen. Ich habe mich schon lange auf den Sachsenring mit seinen vielen Linkskurven gefreut. Nun würde ich gerne auch das Rennen ohne Spritzen bestreiten. Ich muss beobachten, wie es sich über das Wochenende entwickelt. Ich kann immer noch vor dem Warm-up eine Spritze setzen lassen, aber ich hoffe, es geht ohne."
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