Josh Herrin: Von den US-Superbikes in die Moto2-WM?

Von Ivo Schützbach
Moto2
In der US-Superbike-Meisterschaft steht Josh Herrin kurz vor dem Titelgewinn. 2014 will der 23-Jährige Weltmeisterschaft fahren. Am Liebsten in der Moto2-Klasse.

«Ich will schon lange Grand Prix fahren», sagte Herrin in Laguna Seca zu SPEEDWEEK.com. «Moto2 halte ich für eine gute Klasse für mich, ich habe es immer genossen 600er zu fahren. Ich mag Superbikes, auch die Superbike-WM, aber MotoGP ist wo ich hin will. Klar ist es eine Art Rückschritt, wenn ich vom Superbike auf ein Moto2-Motorrad wechsle. Gleichzeitig ist es aber auch ein riesiger Schritt vorwärts, weil ich dann endlich WM fahre, vor einem Haufen mehr Zuschauern.»

Bislang wurde Herrins Name von keinem Moto2-Team genannt, wenn es um die Verträge für 2014 ging. «Ich rede seit Längerem mit mehreren Teams, es kam aber nie zu Vertragsverhandlungen», gibt der Fahrer aus Georgia zu. «Doch vor zwei Tagen erhielt ich einen Vertrag. Ich hoffe, dass wir den Deal bis Sonntag verkünden können. Das Angebot ist sehr gut. Insgesamt rede ich mit drei Moto2-Teams, von zwei habe ich ein konkretes Angebot vorliegen. Ich will sicher gehen, dass ich bei einem starken Team unterschreibe, mit dem mir gute Resultate gelingen.»

Sollte der Vertrag zustande kommen, wird Herrin von Georgia (nördlich von Florida) nach Belgien oder England umsiedeln.

«Ich habe schon letztes Jahr mit Moto2-Teams geredet, wir haben uns dann aber dazu entschieden, dass ich ein weiteres Jahr AMA Superbike fahre», erzählte der Yamaha-Pilot. «Wir glaubten, dass ich mich deutlich verbessern kann, das ist mir auch gelungen.»

22 Punkte Vorsprung auf Monster-Graves-Yamaha-Teamkollege Joshua Hayes vor dem letzten Lauf der US-Superbike-Meisterschaft in Laguna Seca sind einerseits komfortabel, andererseits aber auch nichts, wenn Titelverteidiger Hayes gewinnt und Leader Herrin patzt. «Ich muss in die Top-10 fahren», weiß Herrin. «Ich werde das Rennen wie jedes andere angehen. Wir haben dieses Mal nur ein Rennen, das muss sitzen. Ich werde kein Risiko eingehen. Auf dem Papier schaut es gut für mich aus, aber alles kann passieren.»

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