Das Tech3-Team um Marcel Schrötter klammert sich derzeit an jeden Strohhalm. Aktuell werden Suspensionselemente von Kayaba getestet. Die Front macht Probleme.
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Marcel Schrötter, der bisher mit Öhlins-Dämpfung unterwegs ist, testet am Dienstag in Barcelona erstmals Elemente von Kayaba-Suspension, die Firma kürzt sich jetzt mit KYB ab. 2011 und 2012 war Randy Krummenacher bereits mit diesen Elementen für das GP Team Switzerland in der Moto2-Klasse unterwegs. Bisher war er der letzte Kunde.
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Ende 2014 testete auch auch Stefan Bradl in seiner MotoGP-Maschine Kayaba-Elemente, doch er war äußerst unzufrieden: "Eine Katastrophe", sagte er damals. Doch Kayaba feierte auch Erfolge: Im Jahr 2000 wurden sie mit Olivier Jacque 250-ccm-Weltmeister. Yamaha ist Großaktionär von Kayaba. So ist die Verbindung zum Tech3-Team zu begründen. "Die Dämpfung am Hinterrad funktioniert gut und befindet sich auf demselben Level wie Öhlins. Für eine endgültige Beurteilung der Front war noch zu wenig Zeit. Am Morgen fuhren wir 25 Runden, um ein gutes Basis-Set-up zu finden", erklärte Tech3-Crewchief Nicolas Reynier.
"Im Moment liegen wir außerhalb des normalen Bereichs", verriet Marcel Schrötter im Hinblick auf die Front. "Wir wollen mehr Testzeit, bevor wir irgendwelche Schlüsse ziehen."
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Während sich Schrötter auf Kayaba konzentrierte, waren andere Öhlins-Teams wie Forward damit beschäftigt, zwei unterschiedliche Suspensions zu testen. Baldassarri setzte nun die gleichen Elemente ein wie Corsi zurvor. Sie sollen mehr Gefühl am Kurveneingang geben. Corsi testet eine weiterentwickelte Version mit demselben Ziel, damit die Fahrer später und tiefer in die Kurve hineinbremsen können.
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