Jorge Martin nach Test-Bestzeit: «Haben viel zu tun»

Von Vanessa Georgoulas
Moto3
Beim zweitägigen Test in Valencia war kein Moto3-Pilot schneller als Jorge Martin unterwegs. Der Honda-Pilot aus dem Gresini-Team blieb allerdings nur 65 Hundertstel schneller als Markenkollege Enea Bastianini.

Am zweiten Testtag auf dem Circuit de la Comunitat Valenciana Ricardo Tormo musste sich Jorge Martin zwar mit der drittschnellsten Rundenzeit begnügen. Seine Vortages-Bestleistung von 1:38,692 min bescherte ihm aber dennoch die Spitzenposition auf der kombinierten Zeitenliste. «Das ist natürlich etwas Positives und ich bin zufrieden mit dem Valencia-Test», hielt der Honda-Pilot aus dem Gresini-Team nach getaner Arbeit denn auch fest.

Der 19-Jährige aus Madrid hatte während der letzten beiden Moto3-Testtage in diesem Jahr aber auch alle Hände voll zu tun, schliesslich stand nicht die Zeitenjagd, sondern die Prüfung neuer Rahmen und Verkleidungen auf dem Testprogramm. Hinterher berichtete Martin: «Am ersten Tag haben wir die neuen Verkleidungen ausprobiert. Zuerst hatte ich nicht so viel Freude daran, doch dann haben wir herausgefunden, wie wir damit das Beste herausholen können. Am zweiten Tag konzentrierten wir uns auf das Chassis. Honda gab uns viele Sachen, die wir ausprobiert haben und es war nicht einfach, die richtige Balance zu finden.»

«Ich denke, wir haben einen guten Job gemacht und einige interessante Kombinationen gefunden, aber ich denke, wir haben dennoch viel zu tun, um im Februar ein noch besseres Bike auf die Räder zu stellen. Wir werden nun eine Pause einlegen und unsere Batterien wieder aufladen», fügte der Spanier an.

Sein Teamkollege Fabio Di Giannantonio musste sich mit dem sechsten Platz auf der Zeitenliste begnügen. Trotzdem erklärte der 19-Jährige aus Rom hinterher: «Das war ein ziemlich guter Test, denn ich war in der Lage, an meine persönliche Bestzeit auf diesem Kurs heranzukommen, die ich beim WM-Finale im Qualifying aufgestellt hatte. Wir haben nicht so sehr an der Abstimmung gearbeitet, weil wir viele Dinge ausprobiert haben. Wir haben auch die 2018er-Reifen ausprobiert. Es war nicht einfach, aber wir hatten Spass. Nun werden wir uns etwas ausruhen, um wieder fit in die neue Saison starten zu können.»

Die kombinierte Moto3-Zeitenliste des Valencia-Tests:

1. Jorge Martin (Honda) 1:38,692 min
2. Enea Bastianini (Honda) 1:38,757
3. Aron Canet (Honda) 1:38,850
4. Lorenzo Dalla Porta (Honda) 1:38,998
5. Andrea Migno (KTM) 1:39,223
6. Fabio Di Giannantonio (Honda) 1:39,502
7. Tatsuki Suzuki (Honda) 1:39,557
8. Tony Arbolino (Honda) 1:39,670
9. Niccolò Antonelli (Honda) 1:39,937

Die Moto3-Zeiten aus Valencia, Dienstag:

1. Enea Bastianini (Honda) 1:38,757 min
2. Aron Canet (Honda) 1:38,850
3. Jorge Martin (Honda) 1:38,913
4. Lorenzo Dalla Porta (Honda) 1:38,998
5. Andrea Migno (KTM) 1:39,223
6. Fabio Di Giannantonio (Honda) 1:39,502
7. Tatsuki Suzuki (Honda) 1:39,557
8. Tony Arbolino (Honda) 1:39,670
9. Niccolò Antonelli (Honda) 1:39,937

Die Moto3-Zeiten aus Valencia, Montag:

1. Jorge Martin (Honda) 1:38,692 min
2. Aron Canet (Honda) 1:38,999
3. Enea Bastianini (Honda) 1:39,020
4. Fabio Di Giannantonio (Honda) 1:39,694
5. Tatsuki Suzuki (Honda) 1:39,917
6. Lorenzo Dalla Porta (Honda) 1:39,995
7. Tony Arbolino (Honda) 1:40,052
8. Niccolò Antonelli (Honda) 1:40,251
9. Andrea Migno (KTM) 1:40,511

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