Kaito Toba selbstbewusst: Von WM-Rang 30 auf Platz 1

Von Vanessa Georgoulas
Das erste WM-Jahr verlief für Kaito Toba nicht wie erwünscht. Der Japaner erklärt, warum die Schwierigkeiten seiner Rookie-Saison in der Moto3 nicht nur negative Auswirkungen haben und wo seine Stärken liegen.

Kaito Toba startete in diesem Jahr mit dem Honda Team Asia ins WM-Abenteuer. Der Moto3-Rookie musste aber nach einem starken Saisonauftakt einsehen, dass es gar nicht so einfach ist, in der Einsteiger-Klasse Punkte zu holen. Nachdem er bereits beim zweiten Rennen in Argentinien als Zehnter gepunktet hatte, musste er acht Nuller hinnehmen, bevor er auf dem Red Bull Ring als Fünfzehnter wieder einen frischen WM-Zähler bejubeln durfte. Es sollte der letzte in diesem Jahr bleiben.

Am Ende musste sich der Teenager aus Fukuoka mit dem 30. WM-Rang begnügen. Trotzdem sieht er sein erstes Moto3-Jahr nicht nur negativ. Toba erklärt: «Es war eine sehr harte Saison für mich, denn die guten Ergebnisse blieben nach dem Saisonstart aus. Gleichzeitig bin ich aber auch überzeugt, dass ich stärker sein werde, sobald ich diese Schwierigkeiten überwunden habe. Ich habe viel gelernt und glaube, dass dies eine gute Gelegenheit ist, um stärker zu werden.»

Der 17-Jährige weiss, wo seine Stärken liegen: «Ich denke, ich bin im Zweikampf ein sehr harter Gegner. Ich scheue keinen Kontakt auf der Rennstrecke.» Und er übt sich auch gleich in Selbstkritik: «Wahrscheinlich bin ich etwas zu vorsichtig, wenn die Bedingungen knifflig werden. Das war wohl einer der Gründe für meine Probleme in diesem Jahr.»

Für 2018 hat sich Toba trotz der schwierigen ersten Saison viel vorgenommen: «Mein Ziel ist es, die WM zu gewinnen. Die Erfahrung zeigt, dass die Fahrer jeweils im zweiten Moto3-Jahr zulegen. In diesem Sinne sollte ich im nächsten Jahr auch gute Ergebnisse einfahren. Damit das auch passiert, werde ich härter denn je trainieren. Ich glaube fest an meine Fähigkeiten und daran, dass ich in der Spitzengruppe mithalten kann. Ich werde nun die Früchte meiner Arbeit in der schwierigen Saison 2017 ernten.»

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