Philipp Öttl (KTM): «Es geht in eine gute Richtung»

Von Günther Wiesinger
Moto3

Die 25 Punkte für den Sieg in Jerez brachten Philipp Öttl auf den fünften Rang der Moto3-WM. So weit vorne war er in der WM noch nie. Jetzt wird der Klassenwechsel ins Auge gefasst.

Philipp Öttl (22) ist durch den ersten GP-Sieg in Jerez in der Moto3-Weltmeisterschaft auf Platz 5 vorgestoßen. In diesem Bereich will er bleiben, damit der Klassenwechsel nach sechs Moto3-Jahren mit bisher drei Podestplätzen Wirklichkeit werden kann.

Philipp, in Jerez hast du gesagt, für die Sicherstellung des Aufstiegs in die Moto2-WM möchtest du in der WM-Tabelle in den Top-6 liegen, noch besser wären die Top-3.

Mein primäres Ziel ist jetzt im Moment nicht der Moto2-Aufstieg, sondern einfach, dass ich meine Ergebnisse bestätige. Jetzt haben wir in Austin und Jerez zwei gute Rennen gehabt, bei den ersten zwei Grand Prix sind wir ausgefallen, wir haben also so eine Fifty-Fifty-Bilanz. 
Aber es geht natürlich in eine gute Richtung. Deshalb müssen wir schauen, dass wir weiter unser Ding machen und weiter gute Ergebnisse herausfahren.
Dann werden wir sehen, ob es für den Moto2-Aufstieg reicht. Jetzt haben wir einen Grand Prix gewonnen. Das heißt nicht, dass wir nächstes Jahr automatisch aufsteigen. 
Wir müssen weiter konzentriert unsere Aufgaben erledigen. Dann können wir erst über die Moto2 nachdenken. Ich befasse mich erst mit dieser Frage, wenn es wirklich es wirklich spruchreif und so weit ist.

Moto2 heißt nächstes Jahr: Triumph-Dreizylinder mit 675 ccm und bis zu 140 PS. Was ist das stärkste Motorrad, das du bisher gefahren bist?

Eigentlich eine 450-ccm-Supermoto-Maschine... Und einmal eine Adventure von KTM mit 1190 ccm, glaube ich.

Wenn du in die Moto2-WM aufsteigst, dann im Südmetall Schedl Team von Papa und mit KTM. Richtig?

Die Motorradfrage – da weiß ich nichts. Ich schau dann einfach, was der Papa herstellt. (Er schmunzelt). Mir würde es taugen, wenn wir mit unserem Team auch in der Moto2 weitermachen könnten. Das passt, glaube ich. Wenn die Mechaniker Lust darauf haben, tät’s mich freuen.  
Ich glaub’, ich bleib da, wo ich bin, denn da geht’s mir gut.

Ist es auch ein Ziel, die fünf GP-Siege des alten Herrn Öttl zu übertreffen?

Ja, das muss ich sogar machen, wenn ich in die Moto2 aufsteigen will…
Ich muss auf jeden Fall an die Bilanz vom Papa rankommen, damit er mich aufsteigen lässt. Das wäre gut.

Peter Öttl war 1989 Dritter in der 80-ccm-Weltmeisterschaft. Also ist in der Familie Öttl bei der WM-Platzierung auch noch Luft nach oben?

Ja, ja, jetzt schauen wir einmal... Jetzt möchte ich zuerst ganz normal weiterfahren. Dann schauen wir, was rauskommt.

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