Valencia: Folger im Pech

Von Sharleena Wirsing
Moto3
Unter Zeitdruck: Folgers Mechaniker betreiben Schadensbegrenzung

Unter Zeitdruck: Folgers Mechaniker betreiben Schadensbegrenzung

Aspar-Pilot Jonas Folger hatte in Valencia bereits vor dem Moto3-Rennen mit technischen Defekten zu kämpfen. Nach dem Start aus der Boxengasse musste er das Rennen nach Runde 7 beenden.

In Valencia klebte Mapfre-Aspar-Pilot Jonas Folger das Pech an den Stiefeln. Kurz vor dem Ende des Warm-up trat an der Kalex-KTM des Deutschen ein Motorschaden auf, der durch einen Motorwechsel noch vor der Besichtigungsrunde behoben werden konnte. In dieser kam es jedoch zu einem weiteren Defekt, der unter Zeitdruck nur notdürftig repariert werden konnte. Eigentlich hätte Folger von der Pole-Position starten sollen, doch sein Team arbeitete noch an der Maschine, als die Lichter der Startampel bereits erloschen waren. Nachdem er aus der Boxengasse gestartet war, blies Folger zu einer spannenden Aufholjagd, die jedoch bereits nach sieben Runden durch Elektronikprobleme beendet wurde.

«Ich denke, mehr Pech an einem Renntag kann man nicht haben», fasst Folger ungläubig zusammen. «Wenn man unsere unglaubliche Pace über den Verlauf des gesamten Wochenendes betrachtet, ist das Ganze natürlich sehr ärgerlich. Aber nachdem ich nicht um die Weltmeisterschaft oder einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung gekämpft habe, ist es einigermassen zu verkraften.»

Folger weiss, dass er gegen die Eigenarten der Technik nichts ausrichten konnte, doch die verpasste Siegchance schmerzt den Bayern. «In unserem Sport sind wir von der Technik abhängig und solche Dinge können eben auftreten. Ohne Vorwarnung ist der Motor ausgegangen. Schade, denn ich habe mich auch im Nassen sehr wohl gefühlt, und ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass ich um den Sieg hätte mitkämpfen können», erklärt Folger.

Nun freut sich Jonas Folger auf seine erste volle Saison mit Mapfre-Aspar: «Dennoch bleibe ich positiv gestimmt, denn ich habe seit meiner Ankunft im Team Mapfre Aspar eine grossartige Zeit und eine extrem starke zweite Saisonhälfte erlebt. Zum Glück verändert sich für die kommende Saison nichts. Ich möchte 2013 genauso stark sein.» Im nächsten Jahr soll Jonas Folger für das Mapfre-Aspar-Team um den Titel in der Moto3-Klasse kämpfen. Wenn Folger seine steile Leistungskurve aus der zweiten Saisonhälfte 2012 beibehalten kann, steht er auf der Liste der Titelanwärter ganz oben.

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