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Zulfahmi Khairuddin: Das Problem heisst Qualifying

Interview mit dem Moto3-Piloten aus Malaysia, Teil 1: Warum er sich in den Trainings abmüht, warum der Sachsenring-GP das schwächste Rennen war und was er ändern will.

Moto3

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2012 hätte Zulfahmi Khairuddin beinahe seinen Heim-GP in Sepang gewonnen, doch in der aktuellen Saison kam der Malaysier aus dem Team Red Bull KTM Ajo noch nie in die Nähe des Podests. Khairuddin belegt WM-Rang 11 und macht sich Gedanken, wie er wieder konkurrenzfähiger werden kann.

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Fahmi, wir stehen bei Saisonhalbzeit. Welche Note gibst du dir selber für die ersten acht Rennen?

Ehrlich gesagt, ich würde mir keine genügende Note geben. Ich bin eine fordernde Person und nicht leicht zufriedenzustellen. Ich bin hart zu mir selber. Ich denke, ich kann es besser als das, was ich bisher gezeigt habe. Ich kann nicht sagen, dass ich mit den Resultaten zufrieden, seit ich letztes Jahr WM-Siebter geworden bin. Diese Saison ist ein bisschen schwierig für mich, denn ich habe nicht genug Vertrauen, um an das Limit zu gehen. Aber wir sind optimistisch für das zweite Halbjahr. Ich hoffe, ich kann als stärkerer Fahrer nach Indianapolis kommen.

Welches Rennen aus den bisherigen acht war aussergewöhnlich für dich?

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Die Arbeit, die wir als Team gemacht haben, war sehr gut. Ich weiss, dass wir es besser können. Wir werden in der verbleibenden Saison mit einer anderen Einstellung ans Werk gehen. Natürlich war nicht alles negativ, obwohl wir weit hinten gestartet sind, haben wir die Rennen weiter vorne beendet. Es wäre einfacher mit einer besseren Position im Qualifying. Wir waren in einigen Rennen stark, damit müssen wir weitermachen. Wir müssen positiv denken.

Was war dein bestes Rennen bisher? Welches das schlechteste?

Das beste war ohne Zweifel Katar, wo ich mich übers ganze Wochenende sehr wohl gefühlt habe und den sechsten Rang holen konnte – ein gutes Resultat. Im Allgemeinen sind wir in einigen Rennen gut gefahren und auch Rang 6 oder 7 ins Ziel gekommen. Aber bei anderen wünschte ich, die Resultate wären besser gewesen. Das schlechteste war das letzte auf dem Sachsenring. Seit dem Saisonstart lag ich am Ende des Rennens auf guten Positionen, aber in Deutschland war ich 16. Ich habe ausserdem den Platz aus dem Qualifying nicht verbessert, das war das erste Mal, dass dies passiert ist.

Fühlst du dich im Rennen wohler als in den Trainings?

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Das sind verschiedene Dinge. In den freien Trainings und im Qualifying fühle ich, dass ich nicht eine bessere Rundenzeit fahren kann, ich kann nicht am Limit fahren. Ich denke, es liegt daran, weil ich mich nicht zu 100 Prozent wohl fühle. Im Gegensatz dazu merke ich im Rennen, dass ich nichts zu verlieren habe und riskiere etwas mehr. An den Sonntagen habe ich mich immer stark gefühlt. Ich vermute, ich muss meine Denkweise ändern, um in den Trainings ebenso stark wie am Sonntag zu sein.

Wo liegen im Vergleich zum letzten Jahr die wichtigsten Änderungen an der KTM-Werksmaschine?

Aus meiner Sicht sind grosse Änderungen vorgenommen worden. Das Motorrad für dieses Jahr hat viel mehr Leistung, das erlaubt dir, aggressiv zu sein. Aber ich habe mich noch immer nicht ganz an diese Fahrweise gewöhnt. Ich weiss, dass ich schneller sein kann, Luis (Anm.: Teamkollege und WM-Leader Luis Salom) ist auf dem Motorrad komplett zu Hause. Ich werde mich in der zweiten Saisonhälfte darauf konzentrieren, meine Fahrweise zu verbessern und optmistischer ans Werk zu gehen.

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