Juanfran Guevara: «Alles sehr gut mit Mahindra»

Von Otto Zuber
Moto3

In Cartagena, bei den letzten Testfahrten vor der Winterpause, war Juanfran Guevara der schnellste Pilot im Mahindra-Werksteam. Er erwartet sich viel von Mahindra.

Juanfran Guevara, Francesco «Pecco» Bagnaia und Rookies-Cup-Sieger Jorge Martin preschten über die Rennstrecke von Cartagena, bevor im Dezember das zweimonatige Testverbot begann, um Motor und Chassis der Werks-Mahindra auf Herz und Nieren zu testen.

Guevara, der auf Phillip Island mit Startplatz 3 geglänzt hatte, war mit 1:37,8 min 0,4 sec schneller als Bagnaia, 0,6 sec schneller als Rookie Martin.

Das Chassis der Mahindra scheint vielversprechend zu sein.

Der Chassis-Prototyp für 2015 ist etwas steifer als das der letzten Saison. Das ist sehr positiv, denn damit konnten wir das Chattering vermindern, das mit dem 2014er-Rahmen aufgetreten war. Das Motorrad lenkt sehr gut ein. Ich denke, dass wir hauptsächlich daran arbeiten müssen, hinten etwas mehr Grip zu bekommen. Ich bin beim ersten Beschleunigungsprozess ziemlich aggressiv, daher brauche ich viel Grip.

Der Motor funktionierte jeden Tag besser.

Ja, wir haben den neuen Motor mit 500 Umdrehungen weniger getestet. Er spricht genau so gut an wie der aus dem letzten Jahr. Ziel ist es, mehr Leistung aus weniger Drehzahlen zu bekommen. Im Moment ist alles sehr gut.

2015 hast du ein neues Bike, neue Teamkollegen und stellst dich neuen Herausforderungen.

Ja, wir stehen vor einer großen Herausforderung. Es wird mein zweites Jahr mit dem Aspar-Team sein, daher werden wir es mit einer ganz anderen Einstellung angehen. Nun wissen wir genau, was wir tun müssen. So können wir uns weiter verbessern. 2014 konnte ich mich bereits für die erste Startreihe qualifizieren und eine schnellste Rennrunde fahren. Das zeigt uns, dass wir an der Spitze mithalten können. Ich habe das Potenzial dazu, daher ist es unser Ziel, unter den Besten der Klasse zu sein.

Wie sehen deine Pläne für die Winterpause aus?

Zuerst muss ich mich gänzlich von meiner Fußverletzung erholen. Danach bereite ich mich auf die Vorsaisontests vor. Ich werde Weihnachten mit meiner Familie zuhause verbringen. Im Winter will ich weiter lernen und so viel wie möglich trainieren.

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