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«Die beste Zeit meines Lebens»

Kolumne von Antti Pyrhönen
Antti Pyrhönen will nicht mehr

Antti Pyrhönen will nicht mehr

Nach zwölf erfolgreichen Jahren hänge ich den Helm an den Nagel.
Diese Woche feierte ich meinen 34. Geburtstag - ein guter Zeitpunkt, um ein neues Kapitel zu beginnen. Zwölf Jahre war ich im internationalen Motocross erfolgreich. Ich bin zwar immer noch der beste Finne, aber hier und jetzt verkünde ich: Das Rennen am 18. August in Matterley Basin war mein letztes Rennen.

Bei diesem Rennen stürzte ich und habe mir die Schulter verletzt. Am selben Tag hatte ich mir schon das Knie verdreht. Meine Ärzte sagten mir, dass ich für die Rennen in Deutschland und die MXoN nur halbfit sein würde - ich strebe aber immer nach Top-Resultaten! Deshalb habe ich entschieden, schon jetzt meine Karriere zu beenden.

Ich gebe zu, es fällt mir nicht leicht. Obwohl ich auch einige schwierigen Momente und Verletzungen hatte. Dennoch konnte ich mich jedes Jahr aufs Neue motivieren. Dass ich dem Sport verbunden bleiben, macht den Rücktritt für mich etwas leichter.

Von meiner Motocross-Karriere bleiben mir viele wundervolle Erinnerungen, alle meine Träume gingen in Erfüllung. Aber ohne die Unterstützung meiner Familie, meinen engsten Freunden und meiner Sponsoren hatte ich das nicht erleben können.

Ich kann von mir behaupten, in jedem Rennen mein Bestes gegeben zu haben. Mein schönstes Erlebnis war ein Doppelsieg in meiner Heimat, in Vantaa, beim finnischen MX3 Grandprix 2009. In dieser Saison war ich in Hochform und wurde Dritter in der Meisterschaft. Das war die beste Zeit meines Lebens.

Jedes Rennen habe ich genossen und war nicht nur in der MX3 erfolgreich, sondern auch in der MX1. Ich bin für viele internationale Top-Teams gefahren und habe Fans und Freunde in der ganzen Welt. Mein erster Rennsieg war in Chili 2009. Auch das war ein ganz besonderes Erlebnis und der Beginn einer tollen Saison.

Doch jetzt ist der Moment des Abschieds gekommen und ich möchte von ganzen Herzen bei allen für die tolle Unterstützung bedanken.

Euer
Antti Pyrhönen

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