Pol Espargaró (KTM/9.): «Der Zug ist früh abgefahren»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Das Rennen in Phillip Island: Pol Espargaró (44) vor Bradley Smith

Das Rennen in Phillip Island: Pol Espargaró (44) vor Bradley Smith

Das wackere Red Bull KTM-Team brachte Pol Espargaró beim Australien-GP vor Bradley Smith auf Platz 9. Dem Spanier sind die jüngsten Erfolge nicht mehr ganz geheuer.

Natürlich pflegen die MotoGP-Teammitglieder von KTM und Aprilia nach aussen hin ein freundschaftliches Verhältnis, aber die Rivalität ist trotzdem sichtbar.

Der Blick auf den TV-Monitor in der Red Bull KTM-Box galt recht früh auch dem Stand in der Konstrukteurs-WM.

So sieht der Stand in der Marken-WM aus:
1. Honda 319. 2. Yamaha 285. 3. Ducati 278. 4. Suzuki 87. 5. Aprilia 64. 6. KTM 58.

Es fehlen also nur noch 6 Punkte, dann wäre man gleichauf, wobei Aleix Espargaró die besseren Einzelergebnisse eingefahren hat.
KTM musste sich in Australien nicht einmal hinter Ducati verstecken: Pol Espargaró und Bradley Smith sammelten 13 Punkte ein, die Ducati-Fahrer nur 11.

Und KTM schaffte es, zum neunten Mal hintereinander seit Assen in die Top 11 zu fahren.

«Ja, es ist verrückt. Wir kämpfen jetzt bei allen Rennen um Top-Ten-Plätze. Zum Saisonbeginn war es unser Ziel, einmal in diesem Jahr in die Top-Ten zu kommen. Jetzt haben wir uns daran gewöhnt, nicht nur im Regen, auch bei normalen Bedingungen. Ausserdem habe ich heute in 27 Runden nur 16,2 Sekunden auf den Sieger verloren, der Rückstand ist nicht mehr groß. Wir können mit unserer Performance heute zufrieden sein. Denn die Bedingungen waren für mich ein bisschen schlechter als zum Beispiel im FP4. Da haben wir eine Rennsimulation gemacht, aber der Grip hinten waren heute schlechter, deshalb hatte ich zu Beginn des Rennens viel Mühe. Dadurch ist der Zug sehr früh ohne mich abgefahren. Zu Beginn hatte ich Mühe, meine Pace zu finden. Aber insgesamt haben wir viele starke Bikes besiegt, und wir sind wieder in den Top-Ten gelandet. Dabei habe ich nur einen Crash gesehen – ausgerechnet von meinem Bruder.»

«Wir stehen noch am Beginn, wir können stolz sein. Sicher kann noch manchmal etwas passieren, was wir nicht verstehen. KTM ist ein junger Teilnehmer in dieser Kategorie. Wir sammeln wertvolle Erfahrungen und freuen uns auf Malaysia. Das ist eine andere Piste, vom Layout komplett unterschiedlich. Ich bin neugierig, was wir dort zustande bringen.»

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