Pol Espargaró (KTM/10.): «Es sieht gut aus bei uns»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Pol Espargaró auf der KTM in Valencia

Pol Espargaró auf der KTM in Valencia

Pol Espargaró glänzte im FP1 in Valencia mit der famosen drittbesten Zeit, schaffte diese Zeit aber am Nachmittag nicht mehr, ein Sturz kam dazwischen. Aber am Speed mangelt es nicht.

Nachdem Mika Kallio vor einem Jahr in Valencia beim Renndebüt der KTM RC16 in allen vier freien Trainings und im Warm-up auf dem 22. und letzten Platz gelandet war, starteten Pol Espargaró und Mika Kallio diesmal furios ins GP-Wochenende.

Im FP1 landeten sie auf den Rängen 1 und 9, nur Smith fiel ab – Platz 23.

In der Gesamtwertung aus FP1 und FP2 halten sich Espargaró und Kallio jetzt auf den Positionen 10 und 17. Aleix Espargaró als Aprilia-Feind liegt auf Rang 13 genau dazwischen. Aprilia lhält sich bekanntlich in der Marken-WM gleichauf mit KTM – und soll noch übertrumpft werden.

Pol Espargaró büßte nach einem Sturz im FP2 nur 0,798 Sekunden auf Lorenzo ein, er ließ das gesamte Yamaha-Werksteam hinter sich, dazu Aleix Espargaró und Alex Rins auf der zweiten Suzuki sowie Petrucci.

«Es sieht gut aus, wir waren in beiden Sessions in den Top-Ten», fasste Pol zusammen. «Leider bin ich im FP2 gestürzt. Aber ich habe mich in der Früh viel besser gefühlt als am Nachmittag. Aber ich bin nicht der einzige, dem es so erging, auch Iannone war in der Früh schneller, ich war auch im FP2 um 0,2 sec langsamer als im FP1... Bei Ducati war es anders. Dovi war in der Früh mit dem weichen Reifen nicht besonders schnell, im FP2 war er damit besser unterwegs. Es ist seltsame. Wenn sich de Asphalttemperatur um ein paar Grad ändert, ändert sich das Gefühl für das Motorrad gewaltig.»

«Aber beim Crash ist mir nichts passiert, es ist alles okay. Ich kenne die Ursache des Sturzes, wir wissen, wie wir uns steigern können. Im FP4 werden wir morgen den härteren Vorderreifen testen, denn meine Teamkollegen fahren mit den härteren Mischungen, sie funktionieren bei ihnen besser als die Medium-Mischung und der weiche Compound. Das ist seltsam. Denn für mich ist der Medium auf der rechten Seite schon zu hart, und der harte Compound ist noch härter. Merkwürdig. Bei Michelin passiert es manchmal, dass die vermeintlich härtere Mischung eigentlich nicht härter ist...»

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