Marc Márquez: «Werde mich nur an die Fehler erinnern»

Von Frank Aday
MotoGP
Marc Márquez stürzte bei den 18 Rennwochenenden 27 Mal

Marc Márquez stürzte bei den 18 Rennwochenenden 27 Mal

MotoGP-Weltmeister Marc Márquez stürzte in der 2017 ganze 27 Mal. Nur Sam Lowes ging öfter zu Boden. Trotzdem sicherte Márquez seinen vierten MotoGP-Titel.

MotoGP-Überflieger Marc Márquez feierte sechs WM-Titel in den letzten acht Jahren – vier davon in der Königsklasse. Er gewann 2017 sechs Rennen und stand sechs weitere Male auf dem Podest. In seinen bisher 90 MotoGP-Rennen erzielte Marc Márquez 35 Siege, 45 Pole-Positions und insgesamt 63 Podestplätze.

«Nachdem du Champion bist, denkst du ‹Okay, nun kann ich alles gewinnen›, doch so ist es ganz und gar nicht», betonte Márquez gegenüber «motogp.com». «Vielleicht ist es auch mein Charakter, weil ich eben weiß, dass ich auch nächstes Jahr an die Fehler von 2017 denken werde, anstatt die guten Momente zu sehen. In diesem Winter werde ich versuchen zu verstehen, in welchen Bereichen ich mich verbessern muss. Ich weiß, dass es in diesem Jahr die ersten sechs Rennen waren, welche ein komplettes Desaster für mich darstellten.»

Nach einem schwierigen Start in die Saison, verbesserte der Fahrer aus Cervera das Gefühl für seine Honda. Trotzdem ging Márquez 27 Mal zu Boden. Nur Bruchpilot Sam Lowes stürzte noch öfter. «27 Stürze. Wegen was auch immer. Sie sind nicht wegen irgendwas Bestimmten passiert, sondern... Ja, es ist mein Stil. Sie passieren, weil ich über das Limit fahren muss. Einige von ihnen halfen mir, danach beim Rennen ins Ziel zu kommen. Denn wenn ich im Training stürzte, wusste ich, in welchen Kurven ich vorsichtig sein muss.»

«Bei ein oder zwei Rennen habe ich das Fahren mit meinem Bike nicht genießen können. Jedes Mal, wenn ich versuchte zu pushen, stürzte ich. Dann musste ich etwas die Herangehensweise ändern. Ich stürzte in diesem Jahr 27 Mal und in keinem Moment bekam ich Vorwürfe von meinen Mechanikern, keinen Kommentar. Sie sagten immer nur: ‹Mach dir keine Sorgen, wir reparieren das Bike. Und morgen pushst du einfach noch härter wenn du willst.›»

Márquez lernte 2017 auch, keinen Gegner zu unterschätzen. «Zu Beginn der Saison sagte ich, ‹Okay. Dovizioso wird mich nicht schlagen.› Oder in Mugello, als er gewann sagte ich: ‹Dovi gewann und nahm Maverick und Valentino Punkte weg.› Doch das ist das Wichtigste, was ich in diesem Jahr gelernt habe. Man darf niemals einen Gegner außer Acht lassen.»

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