Jorge Lorenzo: «Will keinen Job im MotoGP-Paddock»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Der fünffache Weltmeister Jorge Lorenzo

Der fünffache Weltmeister Jorge Lorenzo

Viele Rennfahrer bleiben dem GP-Sport nach ihrem Karriereende treu, leiten Teams oder nehmen eine Funktion als TV-Experte ein. Jorge Lorenzo schließt das für sich aus, wie er SPEEDWEEK.com verriet.

Ehemalige GP-Piloten wie Fausto Gresini, Jorge Martinez, Lucio Cecchinello oder Luca Cadalora übernahmen nach dem Ende ihrer Laufbahn als Rennfahrer eine Funktion im GP-Paddock ein und starteten eine zweite Karriere.

Ducati-Werkspilot Jorge Lorenzo hat noch einige Ziele, die er in der MotoGP-WM erreichen will. Doch was nach seiner GP-Karriere passiert, weiß der 30-Jährige Spanier bereits. Schon jetzt arbeitet Lorenzo fleißig an unterschiedlichen Projekten wie einem Museum in Andorra und der Sonnenbrillen- und Bekleidungs-Marke Skull Rider. Sito Herrera, CEO der CNC Group, und der Mallorquiner sind zu gleichen Teilen an Skull Rider beteiligt.

Wo siehst du dich in zehn Jahren? «Das ist eine interessante Frage. Ich weiß es nicht genau. Niemand weiß, was passiert. Es ist immer möglich, dass sich die Pläne ändern. Aber im Moment plane ich, einfach mein Leben zu genießen und die Sachen zu tun, für die ich bisher keine Zeit hatte. Beispiele dafür sind Zeit für Golf oder Tennis, keine strenge Diät halten zu müssen, spät aufzustehen, neue Länder zu bereisen und Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Ich will einfach keine Verpflichtungen haben. Nicht früh aufstehen müssen, um zahlreiche Termine zu absolvieren», erklärte Lorenzo im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Ein Job als TV-Experte oder Teamchef kommt also nicht in Frage? «Nein», lachte Lorenzo. «Das Leben ist kurz. Wenn du das Glück hast, das tun zu können, was du willst, dann solltest du diese Chance auch nutzen. Wenn ich keine verrückten Dinge mache, dann habe ich diese Möglichkeit. Ich sehe mich nicht wie Rossi, der mit 39 noch Rennen fährt. Man sollte niemals nie sagen. Aber einen Job im MotoGP-Paddock strebe ich nicht an.»

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