Andrea Dovizioso (Ducati/3.): «Sind wirklich happy»

Von Manuel Pecino
MotoGP
Andrea Dovizioso

Andrea Dovizioso

Ducati-Pilot Andrea Dovizioso wirkte auch nach dem dritten MotoGP-Testtag in Katar entspannt und zufrieden. Der WM-Zweite von 2017 betonte: «Wir haben unsere Konkurrenzfähigkeit bestätigt.»

Die Vorsaison verlief für Andrea Dovizioso nach Wunsch. Der Ducati-Werkspilot fühlt sich auf der neuen Desmosedici wohl und war auch beim MotoGP-Test in Katar stark unterwegs. «Dovi» belegte den dritten Platz der kombinierten Zeitenliste und büßte 0,302 sec auf die Bestzeit von Yamaha-Pilot Johann Zarco ein.

Als bester Ducati-Pilot war Dovizioso 0,328 sec schneller als Danilo Petrucci. «Bei diesem Test gelang es, unsere Konkurrenzfähigkeit zu bestätigen. Wir zeigten nicht nur, dass wir unseren Speed vom letzten Jahr noch immer haben, sondern noch mehr. Hier haben wir wirklich gut gearbeitet. Die Pace stimmt, auch auf einer einzelnen Runde war ich schnell. Wir sind wirklich happy», lächelte Dovizioso. «Doch wie ich schon erwartet hatte, wurden am Samstag einige Fahrer noch schneller. Das betrifft die Pace und die Rundenzeiten. Einige Fahrer haben bei diesen guten Grip-Verhältnissen einen anständigen Speed. Der Grip ist besser als normalerweise. Wir müssen also abwarten, wie es am Rennwochenende aussieht.»

Dovizioso hat sich zwischen der Aero-Verkleidung und der Standard-Verkleidung bereits entschieden. «Wir haben nun Vergleiche auf zwei unterschiedlichen Strecken durchgeführt. Das Feedback war gleich. Die positiven und negativen Punkte sind klar. Ich weiß nicht, wann wir die neue Verkleidung einsetzen werden, aber unsere Wahl für Katar steht fest», verriet der Italiener.

«Für das Rennen erwarte ich aber andere Probleme. Die Bedingungen werden anders sein. Ich reise sehr glücklich und ruhig ab, aber ich weiß, dass das Rennwochenende anders sein wird. Das war nicht die Realität», betonte Dovizioso. «Alles an einem Bike perfekt zu haben, ist unmöglich. Ich kenne mein Motorrad und meinen Fahrstil in Katar. Ich weiß, warum wir hier schnell sind und warum wir es 2017 auf manchen Strecken nicht waren. Aber wir sind stärker als im letzten Jahr. Trotzdem ist mir klar, wie schnell die Gegner sind.»

MotoGP-Test Katar, 3. März, 18 Uhr:

1. Johann Zarco, Yamaha, 1:54,029 min
2. Valentino Rossi, Yamaha, +0,247 sec
3. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,302
4. Cal Crutchlow, Honda, +0,428
5. Maverick Viñales, Yamaha, +0,442
6. Marc Márquez, Honda, +0,562
7. Alex Rins, Suzuki, +0,621
8. Danilo Petrucci, Ducati, +0,630
9. Jorge Lorenzo, Ducati, +0,663
10. Jack Miller, Ducati, +0,720
11. Dani Pedrosa, Honda, +0,745
12. Franco Morbidelli, Honda, +1,103
13. Bradley Smith, KTM, +1,150
14. Aleix Espargaró, Aprilia, +1,203
15. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,244
16. Karel Abraham, Ducati, +1,271
17. Álvaro Bautista, Ducati, +1,318
18. Tito Rabat, Ducati, +1,436
19. Pol Espargaró, KTM, +1,460
20. Scott Redding, Aprilia, +1,566
21. Takaaki Nakagami, Honda, +1,734
22. Xavier Siméon, Ducati, +1,914
23. Tom Lüthi, Honda, +2,093

MotoGP-Test Katar, kombinierte Zeitenliste:

1. Johann Zarco, Yamaha, 1:54,029 min
2. Valentino Rossi, Yamaha, +0,247 sec
3. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,302
4. Cal Crutchlow, Honda, +0,428
5. Maverick Viñales, Yamaha, +0,442
6. Andrea Iannone, Suzuki, +0,557
7. Marc Márquez, Honda, +0,562
8. Alex Rins, Suzuki, +0,621
9. Danilo Petrucci, Ducati, +0,630
10. Jorge Lorenzo, Ducati, +0,663
11. Jack Miller, Ducati, +0,720
12. Dani Pedrosa, Honda, +0,745
13. Franco Morbidelli, Honda, +1,103
14. Bradley Smith, KTM, +1,150
15. Aleix Espargaró, Aprilia, +1,203
16. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,244
17. Karel Abraham, Ducati, +1,271
18. Álvaro Bautista, Ducati, +1,318
19. Tito Rabat, Ducati, +1,436
20. Pol Espargaró, KTM, +1,460
21. Takaaki Nakagami, Honda, +1,510
22. Scott Redding, Aprilia, +1,566
23. Xavier Siméon, Ducati, +1,914
24. Tom Lüthi, Honda, +2,093
25. Mika Kallio, KTM, +3,189

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