Zarco, Crutchlow & Co.: Echte MotoGP-Titelchance?

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Johann Zarco führte den Katar-GP auf der Tech3-Yamaha an

Johann Zarco führte den Katar-GP auf der Tech3-Yamaha an

Mit Cal Crutchlow, Danilo Petrucci und Johann Zarco mischen 2018 drei starke Piloten aus Satelliten-Teams an der Spitze der MotoGP-Klasse mit. Rossi, Márquez und Dovizioso unterschätzen diese Gegner nicht.

Johann Zarco führte das MotoGP-Rennen in Katar über weite Strecken an, Cal Cructhlow landete als bester Pilot aus einem Satelliten-Team auf Platz 4 und Danilo Petrucci schnappte sich mit der 2018-Ducati des Pramac-Teams Platz 5. Während Crutchlow und Petrucci die aktuellen Werksmaschinen von Honda und Ducati einsetzen, ist Johann Zarco auf der 2016-Yamaha stark.

Kann der Fahrer eines Satelliten-Teams wirklich um den MotoGP-Titel kämpfen? «Ja, ich glaube das. Ich weiß nicht, wie es im Fall von Zarco ist, aber Cal hat genau dasselbe Bike wie ich. Also ist er auch in der Lage, um den Titel zu kämpfen», meint Weltmeister Marc Márquez.

«Meiner Meinung nach hängt es davon ab, wie gut das Werk aufgestellt ist. Wenn ein Fahrer wie Danilo eine aktuelle Werksmaschine bekommt, dann hat er die Chance, um den Titel zu kämpfen», meint Ducati-Werkspilot Andrea Dovizioso. «Der Unterschied ist, dass du im Werksteam an jedem Bereich der Maschine weiter arbeiten und entwickeln kannst. In einem Satelliten-Team ist das normalerweise nicht der Fall. Manchmal macht das einen großen Unterschied, manchmal aber auch nicht.»

Altmeister Valentino Rossi erklärte: «Vielleicht ist es etwas schwieriger, das in einem Satelliten-Team zu erreichen, aber ich bin der Überzeugung, dass sie um den Titel kämpfen können. Zarco und Crutchlow sind sehr starke Fahrer. Die Hersteller wie Yamaha geben den Satelliten-Teams sehr gutes Material, denn sie wollen auch diese Teams konkurrenzfähig sehen. Im MotoGP-Feld befinden sich mittlerweile viele sehr gute Bikes auf einem ähnlichen Level.»

«Ich bin mir sicher, dass sie an der Spitze kämpfen können», betonte Yamaha-Werkspilot Maverick Viñales. «Im letzten Jahr waren unsere Bikes alle auf einem sehr hohen Level. Ich denke, dass jeder Fahrer und jeder Hersteller an die Spitze kommen kann.»

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