Jack Miller (Ducati/9.): «Musste Rossi vorbei lassen»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Jack Miller: Platz 9 in Aragón

Jack Miller: Platz 9 in Aragón

Jack Miller hielt sich mit der Pramac-Ducati in Aragón lange vor Valentino Rossi. «Aber dann sprang der Gang heraus, ausserdem war am Schluss kein Gummi mehr auf dem Hinterreifen.»

Jack Miller musste beim Aragón-GP am Schluss dem Italiener Valentino Rossi den Vortritt lassen. Aber mit Platz 9 heimste er wertvolle Punkte ein, zumal er eine 2017-Ducati fährt, er verlor nur 15,199 Sekunden auf Sieger Marc Márquez.

«Mein Start war wirklich gut, ich ahbe einige Plöätze wettgemacht . Aber als Jorge runterfiel, war ich aussen hinter ihm, ich musste abbremsen, um ihn nicht zu überfahren. Aber er rutschte so langsam weg... Petrucci wurde aich aufgehalten. Wir verloren den Schwung, das war ein Nachteil, weil es im ersten Sektor dauernd bergauf geht. Wir sind fast stillgestanden. Aber ich bin halbwegs zufrieden. Am Ende fehlte hinten links der Gummi, ich habe den Reifen zu stark verbrannt.»

«Es war heiß, aber ich habe schon anstrengende Rennen erlebt, das ist sicher», seufzte der Australier aus dem Pramac-Ducati-Team von Paolo Campinoti. «Es hat sich nicht so übel angefühlt. Das Motorrad war wirklich gut. Ich habe einen guten Rhythmus vorgelegt, ich bin dauernd 1:49 min gefahren. Bei dieser Pace habe ich mich wohl gefühlt. Als ich dann näher an Petrucci herangerückt bin, ist zwischen Turn 9 und Turn 10 irgendetwas passiert. Es fühlte sich zuerst an, als sei der Gang herausgesprungen. Ich habe das Gas zugedreht, ich hatte Angst, das Bike für die nächste Kurve umzulegen. Ich war etwas nervös und fürchtete, es sei etwas mit dem Reifen, ich meinte, vielleicht sei hinten kein Gummi mehr auf der Oberfläche. Nachher habe ich starke Vibrationen vom Reifen gespürt. Ich bin dann einfach nach Hause gehumpelt. Der Reifen war völlig am Ende. Bei der Zieldurchfahrt war auf der linken Seite kein Gummi mehr übrig.»

«Valentino ist dann hinter mir aufgetaucht, ich konnte ihn eine Zeitlang auf Distanz halten, bis zu diesem Zwischenfall hatte ich eine bessere Pace als er. Aber in den letzten vier Runden konnte ich mich nicht mehr zur Wehr setzen. Meine Pace ist schlagartig um sieben Zehntel gesunken. Ich konnte nichts mehre ausrichten. Vorher habe ich mich gut gefühlt; ich konnte das ganze Rennen Jagd auf Petrucci machen. Dabei hat er eine GP18, ich eine GP17. Das hat Spaß gemacht», sagte MiIler, der jetzt WM-Zwölfter ist – direkt hinter Dani Pedrosa.

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