Valentino Rossi: Wie er in der Saison in Form bleibt

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Valentino Rossi 2018 in Catalunya: Vom Start bis zum Ende der Saison in Topform

Valentino Rossi 2018 in Catalunya: Vom Start bis zum Ende der Saison in Topform

Auch in seiner 23. GP-Saison kämpft Valentino Rossi noch um Siege, er ist WM-Dritter und schon im März in Katar auf Platz 3 gelandet. Wie schafft er das mit seinen bald 40 Jahren?

Valentino Rossi hat 1996 in Shah Alam/Malaysia sein GP-Debüt absolviert, er hält inzwischen bei 382 GP-Einsätzen. Schon 1995 bestritt er die 125-ccm-Europameisterschaft, die damals von Lucio Cecchinello gewonnen und im Rahmen der Europa-GP ausgetragen wurde. Trotz seiner 39 Jahre führte der Yamaha-Star in Sepang vor einer Woche 17 von 20 Runden lang, er sah zwischendurch wie der sichere Sieger aus.

Wie motiviert sich Valentino heute? Und wie übersteht er nach all den Jahren so eine Saison mit 19 Grand Prix und den vielen Tests und PR-Auftritten? Zur Erinnerung: 1996 gab es nur 15 Grand Prix, sechs davon in Übersee – Malaysia, Indonesien, Japan, Brasilien und Australien.

«Während einer so langen Saison wie heute erlebst du ein paar Höhen und Tiefen», weiß Rossi. «Es hängt sehr viel auch von deinem Privatleben ab, auch davon, wie viel Zeit du für ein gutes und sinnvolles Training erübrigen kannst, wie viel Zeit du für Public Relations und Reisen rund um die Welt für diese Zwecke investieren musst. Aber was die Kondition betrifft, so sehr ich zwischen dem Start und dem Ende der Saison keinen beträchtlichen Unterschied.»

Ist es wichtig, schon beim Saisonstart in Katar in Bestform zu sein?
«Das hängt davon ab… Hm. Wenn du in Katar sehr stark bist, musst du eher mit Wellentälern während der Saison rechnen. Eine andere Methode ist, in Katar noch nicht in der 100 Prozent besten Form einzutreffen, aber dann die Konstanz und die Form zu steigern und sie dadurch länger beizubehalten. Aber mit meiner langjährigen Erfahrung kann ich behaupten: Du kannst das selber nicht zu 100 Prozent beeinflussen. Dein Körper trifft manchmal seine eigenen Entscheidungen…»

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