Pecco Bagnaia: «Valentino Rossi war zufrieden»

Von Johannes Orasche
MotoGP

Moto2-Weltmeister Francesco «Pecco» Bagnaia schildert die ersten Eindrücke, die er gewonnen hat, als er bei den Tests mit seiner Pramac-Ducati gemeinsam mit Lehrmeister Valentino Rossi auf der Rennstrecke war.

Die VR46-Riders Academy von Valentino Rossi wird in der Saison 2019 bereits mit zwei Fahrern in der MotoGP-WM vertreten sein. Neben Franco Morbidelli (24) auf der Petronas Sepang-Racing-Yamaha tritt Rookie Francesco «Pecco» Bagnaia auf einer Pramac-Ducati GP18 an. Gemeinsam mit Allzeit-Ikone Valentino Rossi wird das VR46-Projekt also bereits drei Piloten in der Königsklasse haben.

In Valencia und Jerez verbrachte der 21 Jahre alte Bagnaia im November erstmals mit einer MotoGP-Rakete und erstmals gemeinsam Zeit mit Valentino Rossi (39) auf einer Rennstrecke. «In Valencia sind wir zwei Mal unmittelbar hintereinander gefahren», erinnert sich Pecco, der eigentlich aus Chivasso bei Turin stammt und nun in der Nähe von Pesaro wohnt, wo auch Pramac-Teammanager Francesco Guidotti zu Hause ist.

Der Moto2-Weltmeister erinnert sich ziemlich genau: «Einmal habe ich wenig später eine Kurve verpasst und Valentino fuhr dann vorbei. Ein anderes Mal war Vale aber für ein paar Runden hinter mir. Meiner Meinung nach hat er mich da wohl auch ein wenig studiert. Anschließend haben wir ein wenig darüber gesprochen. Er hat jedenfalls gemeint, dass ich ganz gut unterwegs bin, er war auf alle Fälle zufrieden.»

Was passiert jedoch, sollte Bagnaia 2019 in einem MotoGP-Rennen auf seinen Lehrmeister auflaufen und diesen auch überholen können: «Dann würde es wohl um einen Platz in den Top-3 gehen», überlegt Bagnaia. «Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, was dann passiert. An diesen Moment habe ich eigentlich auch noch nicht gedacht. Ich bin ganz ehrlich gesagt auch noch nicht bereit für diese Situationen.»

Bagnaia lobt sein Idol und gibt zu bedenken: «Valentino hat im Rennsport jedes Hoch und jedes Tief eines Rennfahrers erlebt. Es gibt nichts, was er nicht kennt. Er gibt uns täglich Inputs, was wir tun können. Mit seinen Ratschlägen können wir Jungs mit schweren Situationen sicher etwas leichter umgehen.»

Kombinierte Zeitenliste Jerez-Test, 28./29. November 2018:

1. Takaaki Nakagami (J), Honda, 1:37,945 min
2.
Danilo Petrucci (I), Ducati, 1:37,968
3. Marc Márquez (E), Honda, 1:37,970
4. Maverick Viñales (E), Yamaha, 1:38,066
5. Jorge Lorenzo (E), Honda, 1:38,105
6. Franco Morbidelli (I), Yamaha, 1:38,118
7. Andrea Dovizioso (I), Ducati, 1:38,185
8. Jack Miller (AUS), Ducati, 1:38,207
9. Francesco Bagnaia (I), Ducati, 1:38,333
10. Alex Rins (E), Suzuki, 1:38,522
11. Valentino Rossi (I), Yamaha, 1:38,596
12. Fabio Quartararo (F), Yamaha, 1:38,761
13. Álvaro Bautista, (E), Ducati, 1:38,830
14. Tito Rabat (E), Ducati, 1:38,876
15. Joan Mir (E), Suzuki, 1:38,931
16. Andrea Iannone (I), Aprilia, 1:39,008
17. Pol Espargaró (E), KTM, 1:39,144
18. Karel Abraham (CZ), Ducati, 1:39,744
19. Johann Zarco (F), KTM, 1:39,864
20. Aleix Espargaró (E), Aprilia, 1:40,156
21. Bradley Smith (GB), Aprilia, 1:40,174
22. Sylvain Guintoli (F), Suzuki, 1:40,498
23. Hafizh Syahrin (MAL), KTM, 1:40,520
24. Miguel Oliveira (P), KTM, 1:40,577
25. Matteo Baiocco (I), Aprilia, 1:41,907

Kombinierte Zeitenliste Valencia, 20./21. November 2018

1. Maverick Viñales (E), Yamaha, 1:30,757 min
2.
Andrea Dovizioso (I), Ducati, +0,133 sec
3. Marc Márquez (E), Honda, +0,154
4. Jack Miller (AUS), Ducati, +0,182
5. Danilo Petrucci (I), Ducati, +0,202
6. Franco Morbidelli (I), Yamaha, +0,217
7. Alex Rins (E), Suzuki, +0,497
8. Takaaki Nakagami (J), Honda, +0,547
9. Valentino Rossi (I), Yamaha, +0,614
10. Aleix Espargaró (E), Aprilia, +0,643
11. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,648
12.
Jorge Lorenzo (E), Honda, +0,827
13. Pol Espargaró (E), KTM, +0,871
14. Joan Mir (E), Suzuki, +0,957
15.
Tito Rabat (E), Ducati, +1,183
16. Stefan Bradl (D), Honda, +1,258
17. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +1,334
18. Andrea Iannone (I), Aprilia, +1,367
19. Michele Pirro (I), Ducati, +1,463
20. Jonas Folger (D), Yamaha, +1,508
21. Johann Zarco (F), KTM, +1,752
22. Karel Abraham (CZ), Ducati, +2,149
23. Hafizh Syahrin (MAL), KTM, +2,251
24.
Bradley Smith (GB), Aprilia, +2,271
25. Miguel Oliveira (P), KTM, +3,041

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