Jorge Lorenzo: «Der Fahrer macht den Unterschied aus»

Von Oliver Feldtweg
MotoGP
Jorger Lorenzo auf der Honda RC213V

Jorger Lorenzo auf der Honda RC213V

Jorge Lorenzo rechnet nicht mit einer klaren Honda-Überlegenheit in der MotoGP-WM 2019. «Die Einheits-Elektronik erlaubt keine Doppelsiege einer Marke. Heute ist der Fahrer entscheidend», sagt der Honda-Neuling.

In rund sechs Wochen beginnen die nächsten großen MotoGP-Wintertests in Sepang/Malaysia. In der Zwischenzeit wird in den MotoGP-Hauptquartieren in Japan, Italien und Österreich rund um die Uhr gearbeitet. Währendessen stellen sich die Medien und viele Fans die Frage, ob Repsol-Honda mit dem «Dream Team» Marc Márquez und Jorge Lorenzo (sie gewannen zusammen zwölf WM-Titel) in der Saison 2019 die Weltmeisterschaft komplett dominieren wird.

Dennis Noyes, ein amerikanischer GP-Berichterstatter mit jahrzehntelanger Erfahrung (Sohn Kenny bestritt die Moto2-WM), mischte sich auf Twitter in diese Diskussion ein. «Wird die Honda RC213V durch die Ankunft von Lorenzo zu einem unbesiegbaren Motorrad? Oder wird er für Wirbel sorgen und die Chancen der Rivalen erhöhen?»

Noyes sprach auch die Möglichkeit an, dass das neue HRC-Duo für eine ganze Reihe von Doppelsiegen sorgen könnte.

Kein Geringerer als Jorge Lorenzo höchstpersönlich mischte sich dann in diese Diskussion ein. «Seit 2016 die Einheits-Elektronik vorgeschrieben wurde, gibt es keine unbesiegbaren Hersteller mehr», twitterte der Mallorquiner, der 2018 auf der Ducati drei GP-Siege gefeiert hat. «Das ist der Unterschied zur Formel 1. Heute ist es in der MotoGP schwieriger, den Unterschied auf dem Gebiet der Technik zu erzeugen. Der Fahrer ist das entscheidende Element, und da geht es nicht nur um sein Fahrkönnen. So wie es heute aussieht, sind Doppelsiege wie vor fünf oder zehn Jahren fast ausgeschlossen. Damals hatte jedes MotoGP-Werk seine eigene Elektronik… In der Formel 1 ist die Situation anders. Da dominiert seit fünf Jahren Mercedes unangefochten – wie damals Ferrari zu den Zeiten von Schumacher.»

Übrigens: Auch in der Formel 1 ist eine Einheits-Elektronik vorgeschrieben. Aber Mercedes hat eben die Hybrid-Zaubertechnik bisher besser im Griff als die Konkurrenten von Ferrari, Renault und Honda.

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