Pol Espargaró (9.): «Eine schwierige Piste für KTM»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Pol Espargaró

Pol Espargaró

Pol Espargaró hielt sich heute am ersten Abend beim Katar-MotoGP-Test vorübergehend sogar in den Top-6. Nach Platz 9 war er erleichtert. «Aber am Sonntag werden sich alle steigern», warnter.

Der KTM-Vorstandvorsitzende Stefan Pierer fordert von seinem MotoGP-Werkspiloten Johann Zarco und Pol Espargaró in dieser Saison einstellige Ergebnisse. Pol Espargaró hielt sich am ersten Abend beim IRTA-Test in Katar auf dem Losail International Circuit folgsam an diese Anweisungen – er vollendete den Abend an neunter Stelle. Der angriffslustige Spanier büßte nur 0,989 Sekunden auf die Bestzeit von Maverick Viñales (Yamaha) ein. Er ließ sogar Weltmeister Marc Márquez als besten Honda-Fahrer hinter sich!

«Das war ein recht erfolgreicher Beginn», stellte Pol Espargaró fest. «Wir waren auf Anhieb sehr nahe an den Zeiten dran, die wir hier vor einem Jahr beim Test erzielt haben. Es fehlt zwar einige Zeit zu den Spitzenfahrern. Aber der Losail Circuit war noch nie eine der besten Strecken für KTM. Wir hatten im Vorjahr hier viel Mühe, 2017 war es ähnlich. Der erste Tag war in Ordnung. Aber morgen werden sich die Streckenverhältnisse deutlich verbessern, es wird mehr Grip geben. Wir müssen uns also ebenfalls steigern.»

«Wir haben hier ein paar große Sachen getestet, auch auf der Chassis-Seite», schilderte Pol. «Das war teilweise Material, das Testfahrer Mika Kallio in Sepang ausprobiert hat, für das wir aber keine Zeit hatten. Es ist sowieso nützlicher, wenn wir das hier testen, denn hier in Losail findet ja auch der erste Grand Prix statt. Wir haben eine lange Liste mit Dingen, die wir testen müssen. Schon der heutige Abend hat ein paar Aufschlüsse gebracht. Jetzt müssen wir uns zusammensetzen unf einen vernünftigen Testplan für morgen austüfteln. Denn diese sechs Stunden verstreichen. in Windeseile. Heute haben wir die letzten Stunde verzichtet, weil es so kühl wurde. Und in der ersten Stunde war die Piste zu stark verschmutzt.»

Die Testzeiten in Katar, Samstag, 23. Februar:

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:55,051 min
2. Alex Rins, Suzuki, 1:55,159 min, + 0,108 sec
3. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:55,550, + 0,499
4. Danilo Petrucci, Ducati, 1:55,594, + 0,543
5. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,604, + 0,553
6. Tito Rabat, Ducati, 1:55,694, + 0,643
7. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:55,772, + 0,721
8. Takaaki Nakagami, Honda, 1:55,943, + 0,892
9. Pol Espargaró, KTM, 1:56,040, + 0,989
10. Marc Márquez, Honda, 1:56,167, + 1,116
11. Joan Mir, Suzuki, 1:56,264, + 1,213
12. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:56,358, + 1,307
13. Andrea Iannone, Aprilia, 1:56,447, + 1,396
14. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:56,511, + 1,460
15. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:56,738, + 1,687
16. Johann Zarco, KTM, 1:56,770, + 1,719
17. Miguel Oliveira, KTM, 1:56,891, + 1,840
18. Cal Crutchlow, Honda, 1:56,921, + 1,870
19. Jack Miller, Ducati, 1:56,932, + 1,881
20. Karel Abraham, Ducati, 1:57,053, + 2,002
21. Jorge Lorenzo, Honda, 1:57,090, + 2,039
22. Bradley Smith, Aprilia, 1:57,137, + 2,086
23. Hafizh Syahrin, KTM, 1:57,459, + 2,408

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