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Unglaubliche Action: Mercedes-AMG gewinnt 12h Bathurst 2026!

Kollisionen, Unfälle, eine Rennunterbrechung, Dramatik, Rekorde, harte Zweikämpfe und vieles mehr – über die 12h Bathurst 2026 werden wir noch lange sprechen! Mercedes-AMG gewinnt!

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Mercedes-AMG gewinnt erstmals seit Dezember 2023 in der Intercontinental GT Challenge! Der Sieg in der diesjährigen Ausgabe der 12h Bathurst geht an das Mercedes-AMG Team GruppeM Racing. Maro Engel, Mikael Grenier und Maxime Martin gewinnen das Rennen nach einer fehlerfreien Leistung und einer starken Strategie vom 29. Startplatz. Noch nie konnte ein Fahrzeug die 12h Bathurst von einem schlechteren Startplatz als elf gewinnen, so dass sich Mercedes-AMG Team GruppeM Racing in den Geschichtsbücher einträgt. Für Maro Engel - der als einer der schnellsten Fahrer am Mount Panorama Circuit gilt - ist es der erste Gesamtsieg bei den 12h Bathurst. Zudem ist es für Mercedes-AMG der vierte Triumph beim Langstreckenklassiker in Australien.

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Rang zwei geht vollkommen überraschend an den High Class Racing Porsche 911 GT3 R, der an diesem Wochenende bei den 12h Bathurst und in der Intercontinental GT Challenge debütierte. Dorian Boccolacci, Anders Fjordbach und Kerong Li kämpften sich dabei vom 30. Startplatz auf die zweite Position. Besonders bemerkenswert: Mit dem Chinesen Li griff ein Bronze-Pilot ins Steuer des Porsche, so dass das Trio auch den Bronze Cup gewinnt. Auf den siegreichen Mercedes-AMG fehlten nach zwölf Rennstunden nur 1,006 Sekunden.

Die Podestränge komplettiert die WRT-Mannschaft. Augusto Farfus, Raffaele Marciello und MotoGP-Legende Valentino Rossi fahren im BMW M4 GT3 auf den dritten Rang.

Wie gewohnt wurde das Rennen in der Dunkelheit aufgenommen, was erneut für spektakuläre Bilder sorgte. Die ersten sechs Fahrzeuge fuhren die Mountain Straight in der Startrunde im Threewide hinauf - Maximilian Götz konnte im Craft Bamboo Racing Mercedes-AMG GT3 die Spitze übernehmen.

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Horrorunfall von Christopher Mies mit Känguru

Nach 17 Minuten musste erstmals das Safety Car auf den Kurs gerufen werden. Christopher Mies musste den Haupt Racing Team Ford Mustang GT3 auf der Conrod Straight abstellen. Der Ford-Werksfahrer traf bei mehr als 250 km/h ein Känguru, wobei das Fahrzeug stark beschädigt wurde. Mies konnte den Ford Mustang GT3 unverletzt verlassen. Mies wurde dabei vom Blut des Kängurus stark verdreckt und war danach sichtlich geschockt.

Aussagen von Mies zum Unfall könnt ihr hier lesen.

Eine WRT-Sprecherin bestätigte zudem, dass Vorjahressieger Kelvin van der Linde zuvor im BMW M4 GT3 das identische Känguru traf. Der BMW mit der Startnummer #32 hatte dabei bereits zuvor eine Beschädigung nach einem Treffer in der ersten Kurve erlitten. Das belgische Team setzte die Fahrt mit dem Schaden fort an der Fahrt fort, da das Fahrzeug weiterhin schnelle Rundenzeiten fahren konnte und die Reparatur mehrere Minuten dauern würde. WRT bestätigte nach zwei Rennstunden, dass sogar Stücke vom Fleisch des Kängurus im Kühler gefunden wurden. Van der Linde traf zuvor in der ersten Kurve des Rennens den Wall Racing Lamborghini Huracán GT3, so dass das Fahrzeug bereits Schaden erlitt. Auch der Mercedes-AMG Team Tigani Motorsport-Bolide von Fabian Schiller, Jayden Ojeda und Philip Ellis wurde in das Kängurudrama verwickelt und erlitt Beschädigungen am Splitter, wodurch er durch die Reparaturen mehrere Runden verlor.

Während der Safety Car-Phase verunfallte David Crampton im KTM Vantage Racing KTM X-BOW GT2 nach einem Fahrfehler in der letzten Kurve und beschädigte das GT2-Fahrzeug heftig. Das Aus für den KTM-Rennstall aus der Invitation-Klasse.

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Alessio Picariello schlug nach rund 80 Minuten im Absolute Racing Porsche im Bereich Reid Park ein, konnte die Fahrt aber mit viel Glück fortsetzen.

Nach 85 Minuten musste der Heart of Racing by SPS Mercedes-AMG GT3 zur Reparatur in die Box geschoben werden, da Ian James das Fahrzeug mit einem Defekt an der hinteren rechten Aufhängung in die Boxengasse brachte. Nach rund 20-minütiger Reparatur kehrte das Fahrzeug auf die Strecke zurück.

Wenige Minuten später wurde der Geyer Valmont Racing/Tigani Motorsport Mercedes-AMG GT3 von Sergio Pires mit technischen Problemen ebenfalls in die Box geschoben. Nach dem Qualifying nahm das Fahrzeug das Rennen als bestplatziertes Pro-Am-Fahrzeug auf. Nach neunründiger Reparatur kehrte das Fahrzeug auf die Strecke zurück.

Fast zeitgleich wurde das Safety Car erneut auf den Kurs gerufen! Mark Rosser schlug im Team BRM Audi R8 LMS GT3 im Bereich Skyline ein. Fahrzeugeigner Rosser konnte den Audi aus eigener Kraft unverletzt verlassen. Während der Safety Car-Phase konnte WRT mit beiden Fahrzeugen die Spitzenpositionen im Rennen übernehmen. Nach einer Reparatur, bei der das Team 37 Runden verlor, kehrte der Audi auf den Kurs zurück.

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Wenige Minuten vor der 2h Marke verlor Daniel Stutterd im 111 Racing IRC GT nach einem Heckflügeldefekt im Chase - der schnellsten Kurve im australischen Motorsport - bei über 270 km/h den Spoiler und drehte sich vom der Strecke. Da Stutterd am australischen Boliden sowohl den Heckflügel als auch die Motorhaube verlor, wurde das Rennen erneut mit dem Safety Car neutralisiert. Nach der Reparatur kehrte der IRC GT auf die Strecke zurück.

Nach knapp 2 1/2h verschlimmerte sich der Schaden am WRT BMW mit der Startnummer #32. Charles Weerts konnten seinen zweiten Platz nicht halten und die Rennleitung beorderte das Fahrzeug zur Reparatur in die Box. Der Belgier verlor bei der Zufahrt zur Chase Teile des rechten Frontscheiwerfers. Das BMW-Werksteam musste die Front des Fahrzeugs wechseln. Der Boliden fuhr auf Rang 27 zurück.

Nach viereinhalb Stunden erlitt mit Grove Racing ein weiteres Mercedes-AMG-Team ein Problem. Der Wagen wurde von Brenton Grove mit starken Vibrationen in die Box gebracht, wo die Mechaniker sich gleich auf das Fahrzeug stürzten. Eine Beschädigung am Splitter verursachte die Vibrationen, zudem verlor das Fahrzeug Betriebsmittel. Nach acht Runden kehrte der Mercedes-AMG GT3 auf den Kurs zurück. Doch nach einigen Runden kehrte das Fahrzeug in die Box zurück, da es weiterhin Probleme mit dem Mercedes-AMG gab. Nach weiteren Reparaturen schickte Grove Racing den Mercedes-AMG zurück auf den Mount Panorama Circuit.

Im Rennen sammelte der Volante Rosso Motorsport McLaren 720S GT3 mehrere Durchfahrtsstrafen aufgrund Fehlvergehen bei Blauer Flagge. Da das Team immer weiter Konkurrenten blockierte, sprach die Rennleitung nach viereinhalb Stunden eine sechsminütige Zeitstrafe gegen das McLaren-Team aus.

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Nach knapp fünf Stunden kamen sich Cameron Waters und Valentino Rossi im Kampf um den dritten Kampf in der Bremszone des Chase nahe, wobei Rossi das Supercars-Ass auf die Wiese drängte. Der neunmalige Motorradweltmeister wurde dafür von der Rennleitung verwarnt.

Der Team KRC BMW M4 GT3 hatte nach etwas über fünf Rennstunden eine leichte Berührung mit der Streckenbegrenzung, als Cunfan Ruan am Ausgang des Chase-Abschnitts die Barriere traf. Max Hesse, der Sieger der GTD Pro-Klasse der 24h Daytona, konnte das Rennen daraufhin fortsetzen, obwohl der Wagen im Frontbereich beschädigt wurde. Das Team plante die Reparatur während der nächsten Neutralisierung des Rennens und setzte dies auch um.

Der Volante Rosso Motorsport McLaren 720S GT3 schlug nach rund fünfeinhalb Stunden im Bereich Dipper ein. Rylan Gray, der in diesem Jahr erstmals in den Supercars starten wird, verlor in dem fordernden Streckenabschnitt die Kontrolle über das Heck und schlug daraufhin in die Barriere ein. Das Safety Car wurde zum vierten Mal auf den Kurs gerufen.

Rund 5 1/2h vor Rennende setzte leichter Regen am Mount Panorama Circuit ein, welcher aber keine Auswirkungen auf das Rennen hatte.

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Scott Taylor Motorsport verabschiedet sich mit Unfall aus Siegkampf

310 Minuten vor Rennende drehte sich Thomas Randle im Scott Taylor Motorsport Mercedes-AMG GT3 am Ausgang des Cuttings nach einem Missverständnis beim Überrunden mit dem High Class Racing Porsche 911 GT3 R! Randle traf dabei den Porsche im Heck und berührte mit seinem Heck die Betonmauer. Ein riesiger Rückschlag für das Team, welches das Rennen von der Pole-Position aufnahm und im Kampf um die Spitzenpositionen war. Am Mercedes-AMG wurden der Splitter und der Diffusor beschädigt. Das Team versuchte den Schaden mit Tape beim Boxenstopp zu reparieren und schickte Chaz Mostert zurück auf die Strecke, doch die Teile schliffen weiterhin am Pirelli-Reifen und der letztjährige Supercars-Meister musste in langsamer Fahrt zurück in die Box fahren, wo die Mechaniker von Scott Taylor Motorsport weitere Reparaturmaßnahmen am Mercedes-AMG GT3 tätigten. Nach einer weiteren schnellen Reparatur kehrte der grün-schwarze Mercedes-AMG auf den Mount Panorama Circuit zurück.

Mit rund fünf Stunden Restfahrzeit wurde das Safety Car auf den Kurs gerufen. Am Ausgang von Hell Corner musste eine Pylone von der Strecke geborgen werden, die Valentino Rossi auf kalten Reifen in der Boxenausfahrt traf und auf den Kurs kickte.

Viereinhalb Stunden vor Rennende erhielt der Zweitplatzierte Nick Catsburg in der JMR Corvette eine Durchfahrtsstrafe! Beim letzten Restart unterlief dem erfahrenen Niederländer bei der Wave-by-Prozedur ein Fehler, bei dem er den Führenden Mercedes von Jules Gounon und das Safety Car kurzzeitig überholte.

260 Minuten vor Rennende kam es zu einem schweren Zwischenfall im Bereich Sulman Park. Erneut beteiligt war der Team BRM Audi. Nach einem leichten Mauerkontakt im Reid Park drehte sich das Supercars-Ass James Golding und schlug daraufhin mit hohen Tempo und mit der Fahrerseite voran im Sulman Park in die Betonmauer ein! Der Audi fing nach dem Einschlag in einem spektakulären Feuerball direkt Feuer! Golding konnte das Fahrzeug nach dem brutalen Highspeedeinschlag unverletzt verlassen. Das Rennen musste erneut mit dem Safety Car neutralisiert werden.

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Schwerer Unfall sorgt für Rennunterbrechung

Direkt nach dem Restart kam es zum nächsten schwerwiegenden Zwischenfall. Johannes Zelger drehte sich im Tsunami RT Porsche im Bereich Forrest Elbow und blieb an einem blinden Punkt der Strecke stehen. Spitzenreiter Ralf Aron traf den Porsche des Italieners, den er nicht sehen konnte, mit hohem Tempo. Der Craft Bamboo Racing Mercedes-AMG GT3 des Esten fing nach dem Highspeed Einschlag in den Porsche Feuer. Aron konnte das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen, legte sich danach aber benommen hinter die Streckenbegrenzung. Auch Zelger konnte das Fahrzeug verlassen. Zur genaueren Untersuchung wurde Aron in ein nahegelegendes Krankenhaus eingeliefert, wobei bestätigt wurde, dass der Este in einem stabilen Zustand ist. Sein Teamkollege Lucas Auer begleitete ihn in die Klinik.

Das Rennen wurde für die Aufräumarbeiten nach dem schweren Unfall mit der Roten Flagge unterbrochen. Ausgelöst wurde der Dreher von Zelger, nachdem er im Bereich Sulman Park nach seinem Wave-by die Mauer traf und in langsamer Fahrt zurück zur Box fuhr. Kai Allen traf den Porsche im Heck bei der Anfahrt zum Forrest Elbow und drehte das Fahrzeug um.

Nach rund 55-minütiger Rennunterbrechung wurde das Rennen hinter dem Safety Car fortgesetzt. Luca Stolz führte zu dem Zeitpunkt das Rennen im 75 Express Mercedes-AMG GT3 vor seinen Markenkollegen Maro Engel im GruppeM Racing Mercedes-AMG GT3 an. Marvin Kirchhöfer belegte im Optimum Motorsport McLaren 720S GT3 den dritten Rang.

Corvette verunfallt aus Siegkampf

97 Minuten vor Rennende drehte sich Earl Bamber im Dipper in der JMR Corvette in die Barriere. Das Safety Car wurde erneut auf den Kurs gerufen. Die hintere linke Radaufhängung der Corvette, welche das ganze Rennen um den Sieg gekämpft hat, brach vor dem Dipper, so dass er die schnelle Schikane abkürzen musste und der Neuseeländer daraufhin die Kontrolle verlor und sich in die Barriere drehte.

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72 Minuten vor Rennende erlebte Grove Racing einen weiteren Rückschlag. Will Davison war in langsamer Fahrt auf dem Mount Panorama Circuit unterwegs. Das australische Team erlebte weitere technische Probleme in einem Rennen voller Rückschläge. Im Griffins Bend löste sich das linke Vorderrad des schwarzen Mercedes-AMG. 15 Minuten vor Rennende kehrte der Grove Racing Mercedes-AMG GT3 auf die Strecke zurück.

56 Minuten vor Rennende kollidierten Jayden Ojeda im Tigani Motorsport Mercedes-AMG GT3 und Chaz Mostert im Scott Taylor Motorsport Mercedes-AMG GT3. Ojeda schlug nach einem harten Duell der beiden AMG im Bereich Griffins Bend ein, rutschte zurück auf die Strecke, wo Polesetter Mostert ihn traf. Die beiden Mercedes-AMG wurden stark beschädigt und strandeten auf der Strecke.

Spitzenreiter kollidieren am finalen Restart!

Beim Restart mit noch 40 Minuten Restfahrzeit ging es direkt dramatisch weiter. Der Zweitplatzierte Jules Gounon hatte einen tollen Restart und griff den Führenden Kelvin van der Linde an. Dabei traf der Franzose das Heck des Südafrikaners im WRT BMW. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt, konnten die Fahrt aber fortsetzen.

Die Rennleitung beorderte den WRT BMW zur Reparatur des starken Heckschadens in die Box. Nachdem das belgische Team die abhängenden Teile des BMW entfernte, setzte Kelvin van der Linde die Fahrt fort. Doch durch den erzwungenen Boxenhalt fiel das Fahrzeug chancenlos zurück.

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Ergebnis (Top 10):

  1. Maro Engel/Mikael Grenier/Maxime Martin – Mercedes-AMG Team GruppeM Racing – Mercedes-AMG GT3

  2. Dorian Boccolacci/Anders Fjordbach/Kerong Li - High Class Racing - Porsche 911 GT3 R

  3. Augusto Farfus/Raffaele Marciello/Valentino Rossi – WRT – BMW M4 GT3

  4. Brad Schumacher/Christopher Haase/Will Brown – Jamec Racing/Team MPC – Audi R8 LMS GT3

  5. Max Hesse/Maxime Oosten/Cunfan Ruan – Team KRC – BMW M4 GT3

  6. Matt Campbell/Alessio Picariello/Bastian Buus – Absolute Racing – Porsche 911 GT3 R

  7. Kenny Habul/Luca Stolz/Jules Gounon – 75 Express – Mercedes-AMG GT3

  8. Ricardo Feller/Laurin Heinrich/Ricardo Feller - Earl Bamber Motorsport - Porsche 911 GT3 R

  9. Jaxon Evans/Davide Rigon/Daniel Serra - Arise Racing GT - Ferrari 296 GT3

  10. Ryan Wood/Chris Froggatt/Jonathan Hui/Lorenzo Patrese - Ziggo Sport Tempesta by ARGT - Ferrari 296 GT3

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