GP-Organisation Sachsenring: Der Aufwind ist spürbar

Von Johannes Orasche
MotoGP
Auch von den GP-Besuchern gab es am Sachsenring nur positives Feedback zur Organisation

Auch von den GP-Besuchern gab es am Sachsenring nur positives Feedback zur Organisation

Das MotoGP-Wochenende auf dem Sachsenring war in Hinsicht der Organisation ein wichtiger Wegweiser für die Zukunft. Es gab nur positives Feedback zur Organisation der Sachsenring Event GmbH.

Nicht nur die starke Gesamtbesucherzahl von 201.192 Fans sorgte am Wochenende auf dem Sachsenring für positive Stimmung. Von den Besuchern und Medienvertretern gab es durchwegs positives Feedback zur Organisation, die jetzt über die neu gegründete Sachsenring Event GmbH, eine Art Joint Venture aus ADAC München und Sachsen, abgewickelt wird.


ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk höchstpersönlich verkündete bereits vor Beginn des Wochenendes, dass rund um Hohenstein-Ernstthal bis 2021 alles auf Schiene sei. Am Samstag und Sonntag legte er noch nach und erklärte, dass man bereits in Verhandlungen für eine Verlängerung des Deals bis 2026 dran sei. Man wolle den treuen Fans Gewissheit geben. Nachsatz: «Auch wenn die Gebühren der Dorna nicht gerade billig sind, aber wir sind in sehr guten Gesprächen. Die Dorna weiss auch, wie wichtig der Grand Prix von Deutschland ist.»

Interessanter Auszug aus der internen Kostenrechnung: Ein Tribünenplatz, der in Sachsen ja  mühevoll auf und wieder abgebaut werden muss, kostet dem Veranstalter 11 Euro. Übrigens: Seit Sonntag läuft bereits der Vorverkauf für den nächsten GP-Termin, am 21. Juni 2020.


Der ADAC hat durch seine Kanäle und Drähte in andere Rennserien aber auch neue Einnahmequellen erschlossen, wie den österreichischen Wasseraufbereiter BWT, der bei Queckenberg eine riesige Tribüne für sich gebucht hatte und daneben gleich noch ein gigantisches Partyzelt in den Firmenfarben aufstellte. Dem Vernehmen nach hat BWT dort 4.000 internationalen Partnern und Kunden ein unvergessliches Wochenende geboten, inklusive Flugshow mit gebrandeter Propellermaschine. 

Für Applaus sorgte auch die Geste des ADAC-Pressestabes um Kay-Oliver Langendorff und Oliver Runschke, die am Sonntag gegen 21 Uhr im Pressezentrum neben dem reichhaltigen Buffet den Journalisten auch noch mit Bier aufwarteten und damit bei den erschöpften Berichterstattern spontan Applaus einheimsten.


Übrigens: Das Team in der Administration des Media Centers wurde durch einige jener Crewmitglieder erweitert, die auch am Red Bull Ring für besten Service und reibungslose Abläufe sorgt. «Sie sind wirklich gut, aber nicht billig», erklärte dazu ein Manager des ADAC.

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