Brünn-Test: Rossi und Viñales testen 2020er-Yamaha

Von Otto Zuber
MotoGP

Nach dem GP in Brünn dürfen sich die Yamaha-Stars Valentino Rossi und Maverick Viñales einen ersten Eindruck von ihrer M1 für 2020 verschaffen. Teammanager Massimo Meregalli betont: «Das ist ein gutes Zeichen.»

Die erste Saisonhälfte war für das Yamaha-Werksteam ein Auf und Ab. Die Japaner durften zwar dank Valentino Rossi zwei Podestplätze in Folge feiern, denn der Altmeister durfte in Argentinien und Texas den zweiten Platz feiern. Kurz darauf musste der neunfache Weltmeister allerdings drei Stürze in Folge einstecken.

Sein Teamkollege Maverick Viñales wurde drei Mal aus dem Rennen genommen: In Argentinien, Frankreich und in Barcelona gab es für den Spanier keine Punkte, dafür holte er sich in Assen den ersten Saisonsieg und feierte damit auch den ersten MotoGP-Triumph für Yamaha seit seinem ersten Platz in Australien im vergangenen Oktober. Auch auf dem Sachsenring schaffte es Viñales aufs Treppchen – als Zweiter hinter Sieger Marc Márquez.

Das ist nicht der einzige Grund zur Zuversicht, wie Massimo Meregalli im Fahrerlager am Sachsenring erklärte. Der Teammanager offenbarte im Gespräch mit den MotoGP-Reportern Amy Dargan und Matt Birt, dass der 2020er-Prototyp der M1 bereits nach der Sommerpause zum ersten Mal auf die Strecke kommt. Rossi und Viñales dürfen die M1 fürs nächste Jahr beim offiziellen Brünn-Test erstmals ausprobieren.

«Das ist ein gutes Zeichen», freut sich Meregalli, der weiss, dass es in den Vorjahren jeweils deutlich länger dauerte, bevor seine Schützlinge die neue Maschine ausprobieren konnten. «Die Tatsache, dass wir in Brünn und Misano das neue Bike ausprobieren werden, ist wirklich positiv, denn in den vergangenen beiden Jahren haben wir das nicht hinbekommen», bestätigt er.

Der Italiener ist sich sicher: «Wir sind auf dem richtigen Weg und haben eine gute Richtung eingeschlagen. Wir sind nun ganz darauf konzentriert, die Beschleunigung zu verbessern, um den Abstand beim Topspeed zu verringern. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber das schreckt uns nicht. Wir haben auch im vergangenen Jahr hart gearbeitet, auch wenn sich das erst in den letzten fünf Rennen gezeigt hat. Wir arbeiten immer sehr hart. Und in diesem Jahr kann man bereits erkennen, dass sich etwas in Japan verändert hat.»

MotoGP Ergebnis, Sachsenring

1. Márquez. 2. Viñales. 3. Crutchlow. 4. Petrucci. 5. Dovizioso. 6. Miller. 7. Mir. 8. Rossi. 9. Morbidelli. 10. Bradl. 11. Rabat. 12. Pol Espargaró. 13. Iannone. 14. Nakagami. 15. Abraham. 16. Syahrin. 17. Bagnaia. 18. Oliveira.

WM-Stand nach 9 von 19 Rennen

1. Márquez 185. 2. Dovizioso 127. 3. Petrucci 121. 4. Rins 101. 5. Viñales 85. 6. Rossi 80. 7. Miller 70. 8. Quartararo 67. 9. Crutchlow 67. 10. Pol Espargaró 56.

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